Das Impfangebot vor Ort lebt wieder auf. Am Samstag, 4. Dezember, können in der Stadthalle zwischen 9 Uhr bis 16 Uhr alleine mit dem Impfstoff Moderna annähernd 2000 Schutzimpfungen durchgeführt werden. „Ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfung, das Angebot steht für alle“, und Stefan Schmitz von der Stadtverwaltung konnte nur an die Bevölkerung appellieren, „nutzen sie diese Möglichkeit“. Seit Donnerstag wird die Stadthalle mit ihren bewährten Laufwegen vorbereitet.

Acht Impfstraßen wird es geben. Zwölf Anmeldemöglichkeiten sind im Foyer untergebracht. Bürgermeister Michael Thater rechnet mit einem sehr großen Andrang. „Die 750 Termine, die wir über das Landratsamt geschaltet hatten, waren nach drei Stunden vergeben“, Thater nutzte zusätzlich die Gunst der Stunde. Aktuell steht eine sehr große Anzahl an Impfdosen zur Verfügung. „Ohne Termin geht in Wehr jetzt auch“, vielleicht mit etwas Wartezeit verbunden, aber die Organisation läuft wie beim letzten Termin Mitte Juli, so der Bürgermeister. Olaf Boettcher hat als Impfbeauftragter des Landkreises sein Augenmerk auf die medizinisch angeratene Verteilung der unterschiedlichen Vakzine gelegt. „Es gibt keine Diskussion darüber“, Personen über 30 werden entweder mit Moderna oder Johnson & Johnson geimpft, unter 30 Jahre ausschließlich mit Biontech, so der leitenden Arzt Boettcher. Die Wissenschaft hat diese Handhabung festgelegt und daran halten sich die Ärzte in Wehr.

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Acht Ärzte haben sich für den Samstag bereiterklärt, in der Stadthalle zu impfen. Die große Bitte der Organisatoren ist bei der Impfaktion, „Aufklärungsbögen und Einwilligungsbögen bitte mitbringen, die können auf der Homepage der Stadt runtergeladen werden“, erklärte Schmitz. Ebenso müssen nicht alle Impfwilligen ohne Termin bereits um 9 Uhr vor dem Einlass stehen. „Die Anzahl an Impfdosen macht‘s dieses Mal“, Wehr kann neben Moderna auch mit einer großen Anzahl der beiden weiteren Vakzinen rechnen – „und wir Ärzte schaffen jeder sicherlich 400 bis 500 Impfungen“, gibt sich Boettcher zuversichtlich.

Als stellvertretende Bereichsleiterin vom DRK-Ortsverein hatte Diana Linneweber in der derzeitigen angespannten Personalsituation wiederum eine große Anzahl an Helfern für den Wehrer Impftag organisiert. „Leider transportieren wir aktuell zu viele Infizierten, sei es als Einweisungs- oder als Verlegungsfahrt“, Linneweber macht die Situation in Wehr deutlich. 140 Corona-Erkrankte sind vom DRK-Wehr transportiert worden.

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