Die 36. Auflage des Wehrer Kinderferienprogramms steht. Stadtverwaltung und Stadtjugendarbeit werden in Kooperation mit der Jugendforum und Schulsozialarbeit vom 29. Juni bis 13. August verschiedene Freizeit-, Sport und Erlebnisangebot bieten. Ein Novum sind die ganz auf online umgestellten Anmeldungsmodalitäten. Einzusehen ist das komplette Angebot auf der Website der Stadtjugendpflege ab Donnerstag, 10. Juni. Anmeldeschluss ist Sonntag, 4. Juli.

Zwar meldet das Robert-Koch-Institut seit Wochen sinkende Corona-Inzidenzzahlen. Stadtverwaltung und Jugendarbeit Wehr geben sich jedoch wachse und zeigen sich für jede Situation gewappnet. „Die Hygienekonzepte stehen“, versichert der Leiter der Stadtjugendpflege, Manauel Kreij. „Und sie werden immer an die Situation angepasst“, fügt er hinzu. Zuversichtlich zeigt sich Bürgermeister Michael Thater: „Wir hoffen auf möglichst wenig Beeinträchtigungen.“

Das Angebot 2021 präsentiert sich als eine Mischung als Altbewährtem und Neuem. Wieder stattfinden können in diesem Sommer so beliebte Kurse wie Pizzabacken, Klettern im Albtal und im Kletterwald. Selbst aufs Schnupperangeln mit dem Angelsportverein muss trotz leerem Wehra-Stausee nicht verzichtet werden. Hat der Angelsportverein Wehr für die Kinder einen Ersatzteich aufgerieben.

Neue Angebote

Als neue Aktivitäten im Angebot des Kinderferienprogramms kann Jugendpfleger Jochen Steinmann auf Nachfrage der Presse eine Alpakawanderung, neue Bastelangebote sowie einen Kurs zur Eigenherstellung von Kosmetikprodukten ankündigen. Wieder im Programm sind auch Aktivitäten, die im letzten Jahr abgesagt werden mussten, so das Bogenschießen und das Modellfliegen.

Anmeldung komplett online

Ganz neu ist 2021 die komplett auf online umgestellte Anmeldung. Der große Dank der Stadtverwaltung erging an Jugendforumsmitglied Robin Pietsch, der das Buchungsprogramm erstellt hat. Die Anmeldung erfolgt über einen Link, der auf der Startsete der Jugendstadtpflege zu finden ist. Zwischen Mittwoch, 14., und Freitag, 16. Juli (Mittwoch und Freitag von 15 bis 19 Uhr, Donnerstag von 9 bis 12 Uhr) können im Jugendhaus in Öflingen die nunmehr digitalen Ferienpässe abgeholt und die gebuchten Kurse bezahlt werden. Nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ werde die Stadtjugendarbeit aber nicht vorgehen, verspricht van Kreij. Natürlich werde er versuchen Wünsche zu erfüllen. Genauso sei es aber wichtig, den Bedarf der Kinder zu berücksichtigen.

Froh zeigen sich Verwaltung und Stadtjugendpflege, dass die Vereine trotz sinkender Mitgliederzahlen dem Kinderferienprogramm treu bleiben. „Ohne würde es gar nicht gehen“, betont van Kreij. Vor unerschwinglichen Kosten brauchen Eltern keine Sorge haben, beruhigt Heike Bohnsack-Roth, Leiterin für Familien, Schulen und Jugend. Das Kinderferienprogramm sei ein städtisches, gesponsortes Programm, die Beiträge eher symbolisch.