Michael Gottstein

Es war ein Fasnachtsauftakt mit gewollt schrägen Tönen, unzähligen fantasievollen Kostümen und einem Fest für Junge und Junggebliebene: Die Storchestäghüüler organisierten anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens das Guggentreffen, das nur alle zwei Jahre stattfindet, und verwandelten Wehr am Samstag in eine Hochburg närrischen Treibens.

Am Nachmittag erklangen auf dem Talschulplatz die schrägen Töne der Gastgeber. Vor der Bühne versammelte sich eine große Menschenmenge und ließ sich von der guten Laune der Kapellen anstecken. „Der Nachmittag soll ein Fest für die ganze Familie sein, und daher bewirten wir die Kinder gratis“, erklärte Jakob Haas vom Vorstandsteam.

Die Storchestäghüüler als Gastgeber eröffnen den Fasnachtsabend in der Stadthalle.
Die Storchestäghüüler als Gastgeber eröffnen den Fasnachtsabend in der Stadthalle. | Bild: Michael Gottstein

Der Festabend in der Stadthalle war nur für über 18-Jährige vorgesehen. Die 40 Mitglieder zählende Gastgeberkapelle sorgte bei ihrer Eingangsvorstellung auch optisch für ein buntes Bild, denn die Hüüler trugen die verschiedenen Kostüme aus ihrer 20-jährigen Geschichte. Die Stimmung war ausgelassen, aber der Fahrplan war minutiös festgelegt, und die in Dutzendstärke angereisten Kapellen wechselten sich so pünktlich, wie die Bahn nicht ist, auf der Bühne ab.

Eine davon waren die Ziefägge aus Efringen-Kirchen. Die Besucher tanzten dicht gedrängt auf dem Parkett mit. Für reichlich Bewirtung war gesorgt, und die Hüüler hatten zudem vor der Stadthalle Verpflegungsstände im Stil eines Weihnachtsmarktes aufgebaut – auch wenn die Musik gar nicht weihnachtlich klang.

Und hier gibt es die Bilder:

Das könnte Sie auch interessieren