Bereits seit vielen Jahren hat in Wehr die Beteiligung der Jugend an den Entwicklungen in der Stadt große Bedeutung. Dabei ist die Stadtjugendpflege und das Jugendhaus das Scharnier zwischen Gemeinderat und Jugend. Im „Jugendforum“ haben sich engagierte Jugendliche zusammengeschlossen und Projekte wie den Grillplatz im Juch, den Skatplatz an der Kirchsteigbrücke oder den Street-Soccer-Platz am Jugendhaus durchgeführt, aktuell ist gerade ein Platz für eine Dirt-Bike-Bahn in Planung.

Das neue Logo der Wehrer Jugend
Das neue Logo der Wehrer Jugend | Bild: fotodesign stefan johnen

In einer Mitteilung informierte jetzt die Stadt Wehr über das neue Jugend-Logo. Denn aus Sicht der Wehrer Jugendlichen sei es zur Identifikation wichtig gewesen, dass der Prozess der Jugendbeteiligung in Wehr ein eigenes Logo hat. Das angestoßene Projekt wurde am vergangenen Freitag erfolgreich abgeschlossen, so die Mitteilung der Stadt. Aus 55 Logo-Entwürfen seien in einem Wettbewerb die besten ermittelt worden. Am vergangenen Freitag fand im Jugendhaus Wehr die Preisverleihung für das Logo der Jugendbeteiligung Wehr statt. Anwesend waren die Designer der zehn meistgewählten Logos und deren betreuende Lehrer Beate Elsen, Rolf Zilling sowie Stefan Johnen. Für die Stadt Wehr waren Bürgermeister Michael Thater, das Jugendhausteam um Manuel van Kreij und Jule Rünzi und eine große Anzahl von Besucher des Jugendhauses anwesend.

Die Siegerinnen

Die meisten Stimmen bekam laut Mitteilung das Logo „Wehr sind wir!?“ von Vanessa Stehle, die dafür ein Preisgeld von 300 Euro erhielt. Den zweiten Platz erzielte das Logo von Lisanne Klingele, die dafür 200 Euro erhielt und den dritten Platz erreichte das Logo „Jugendbeteiligung – hier sind wir We(h)r“ von Anastasia Koßobutzki, die dafür 100 Euro bekam.

Michael Thater gratulierte den Preisträgerinnen aber auch allen anderen Beteiligten, denn dieser Prozess zeige beispielhaft, wie ein Logo zur Identifikation eines Beteiligungsprozesses diene.

Das bestehende Jugendforum soll übrigens durch neue Mitglieder erweitert werden, teilte Bürgermeister Thater mit. Ziel sei es, dass das Jugendforum zusammengesetzt ist aus Jugendlichen unterschiedlicher Gruppen, um eine möglichst große Diversität und Repräsentativität zu gewährleisten. Dies solle in den kommenden Monaten umgesetzt werden, so Thater in der Mitteilung. Dabei seien regelmäßige Termine mit Gemeinderat und Bürgermeister geplant, bei denen die Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich auszutauschen. Zusätzlich seien regelmäßige Besuche der Jugendlichen bei Gemeinderatssitzungen geplant. Ein „Jugendgemeinderat“ ist aus Sicht der Wehrer Jugendlichen eher nicht ein geeignetes Mittel zur Jugendbeteiligung.