„Die Sumpfer stehen gut da“. Der Vorsitzende des Sumpfernie-Orchester Öflingen, Bernhard Küpper, kam in der jüngsten Hauptversammlung zu einer sehr positiven Bilanz. Musikalisch, finanziell und in Sachen Mitgliederzahlen zeigte sich Küpper sehr zufrieden mit dem Zustand des Vereines. Längst überwunden scheint auch die Enttäuschung über das coronabedingt entfallene Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen. Dieses soll in fünf Jahren nachgeholt werden.

Mit dem Attribut „geniale Truppe“ fand Küpper auch sehr lobende Worte für das Engagement, die Hilfsbereitschaft und die Kameradschaft der Mitglieder untereinander. Angesichts zahlreicher abgesagter Einsätze etwa an Fasnacht oder Halloween wurde das Zusammengehörigkeitsgefühl auch nicht allzu sehr strapaziert. Lediglich drei Aktivitäten, nämlich ein Probenwochenende, drei gewöhnliche Proben sowie die Aktion zur Verteilung der Jubiläumshefte, konnte Vorsitzender Küpper in seinem Jahresbericht ansprechen. In diesem Jahr stünden zwar noch zwei Auftritte mit dem Orchester bei Halloween-Partys in Görwihl und Öflingen sowie bei der Eisbärenparty in Herrischried Ende November auf dem Plan. Abzuwarten bleibe jedoch, welche Auswirkung ein Ansteigen der Corona-Inzidenzzahlen auf den Veranstaltungskalender in der Region haben werde, so Küpper.

Ersatzfeier im September

Längst beschlossene Sache ist es, das 50. Vereinsjubiläum zu verlegen und Spenden- und Sponsorengelder aufzusparen, um dann 2026 ganz im Sinne der fünften Jahreszeit das 55. Bestehen als „runden Geburtstag“ zu feiern. Ganz auf Feierlichkeiten verzichten werden soll in diesem Jahr jedoch nicht. Für Samstag, 25. September, kündigte Küpper einen Ersatzfeier für aktive und passive Mitglieder, Freunde, Sponsoren und Gönner an. Abgehalten werden soll das Fest neben dem Hundetrainingsplatz in Öflingen.

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Angesichts der vom Vorsitzenden hoch gelobten Stimmung innerhalb des Vereins, waren im Rahmen der anstehenden Vorstandsteilwahlen große Kampfabstimmungen nicht zu erwarten. Einstimmig wiedergewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Dirk Volle, Kassierer Philipp Brunner sowie die beiden Vorsitzenden Mark Gröning und Jörg Marotz.

Auf großen Konsens stieß auch ein Vorschlag aus dem Plenum. Das Sumpfernie-Orchester will den von Überflutungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betroffenen Menschen eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Nach nur kurzer Debatte stimmte das Plenum dafür, einen höheren Betrag auf eines der Hilfskonten zu überweisen.