Der Akkordeonverein Wehr ist ein Aushängeschild für die Stadt. Bekannt in der ganzen Region für professionelle Konzerte – Akonima, das eigentliche Hauptorchester vom Verein. Jetzt bei der nachgeholten Hauptversammlung im neuen Vereinsheim unter dem Kindergarten Klostermatt fand eine Teilverjüngung vom Leitungsteam statt. Noah Pohl übernimmt die neugeschaffene Position „Jugend“ im Vorstand. Markus Borutzki heißt der neue Kassierer.

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Für den Vorsitzenden Markus Reif ist die Aufwertung der Nachwuchsakkordeonisten eine logische Konsequenz der zahlreichen Aktivitäten der vergangenen Jahre. „Klasse Fortschritte sind da“, das Interesse am Erlernen eines Instrumentes ist in vielfältiger Form geweckt worden und die Jugendlichen wachsen in die Orchester des Vereins rein, so Reif. Mit der neuen Ausbilderin Donata Grande wird das bisherige Niveau gehalten. Vadim Federov arbeitet und unterrichtet gezielt mit dem Akkordeon, Grande hat den vorgeschalteten Bereich übernommen. Die aus Neapel stammende studierte Ausbilderin bringt Blockflöte, Musikerziehung, Klavier und Akkordeon den Kindern bei. Die Kooperationen mit dem Kindergarten und Schulbereich funktioniert weiterhin. Noah Pohl wird die „Verzahnung“ zum Vorstand intensivieren, letztendlich auch eine stückweise Entlastung für den agilen Vorsitzenden.

Akkordeonverein gut aufgestellt

Die sonst üblichen Einnahmenseiten sind in diesem Jahr weggebrochen. Keine Kuchenverkäufe mehr durch die Mitglieder und keine großen Konzerte der Orchester. Neben Akonima ist das Generationenorchester Sound-Mix sowie das Senioren-Ensemble allseits bekannt. Nicht nur in Wehr; Todtmoos ist regelmäßig im Tourkalender. Anna Kisner hat hier den Taktstock fest in der Hand und zeigte den Mitgliedern auf, was und wo alles gespielt wurde. 42 Proben plus zwei Samstagsproben spiegelt auch beim Generationenorchester ein gutes Niveau.

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19 feste Mitspieler brennen für die Musik. Bei Akonima ist eine weitere Professionalisierung vollzogen worden. „Die Arbeit ist auf breitere Schultern verteilt worden“, Moderation, das Organisatorische und die Musikauswahl sind seit neuestem auf ein Team übertragen worden, berichtete Reif. Bei 66 aktiven Musikern, 40 Projektschülern und 60 Passivmitgliedern steht der Akkordeonverein Wehr gut da. Da für den Nachwuchs neue Instrumente angeschafft werden, hat sich die Mitgliederversammlung entschlossen, den Passivbeitrag von 10 Euro auf 25 Euro zu erhöhen. „Sie sind ein Aushängeschild der Stadt und Botschafter Wehrs“, Bürgermeister Michael Thater zollte dem Verein seinen Respekt.

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