Seit mehr als 20 Jahren gibt es im Haus der Diakonie in Kooperation mit den Caritas-Werkstätten-Wallbach eine eigene Fußballmannschaft. Seit dem Jahr 2009 wird sie von Gerrit Knopp, einem Mitarbeiter im Haus der Diakonie betreut. Das Training findet zweimal wöchentlich in der Schulsporthalle in Öflingen statt. Auch wenn in den vergangenen Jahren Spieler ausgeschieden oder neue dazugekommen sind, gibt es doch eine Kernmannschaft, die sich nach außen als eingeschworene Gemeinschaft präsentiert. Unterstützend hierbei wirkt die Hanna-und-Paul-Gräb-Stiftung, die bei neuen Trikots oder anderem sportlichen Bedarf finanziell hilft. Drei- bis viermal im Jahr nimmt die Fußballmannschaft auch an Turnieren teil. Das war die vergangenen Jahre oft in Herten, Freiburg oder Gurtweil der Fall. Aber auch in Heidelberg oder in Frankreich war die Mannschaft schon.

Zahlreiche Erfolge

Zahlreiche Erfolge konnte das Team schon verbuchen. So erreichten sie 2007 und 2011 den ersten Platz und mehrfach auch den zweiten Platz bei einem Turnier. Beim Adi-Schnur-Gedächtnisturnier richtet die Mannschaft der Diakonie immer am Freitagnachmittag ein eigenes kleines Turnier aus. Eingeladen sind dann Mannschaften aus der näheren Umgebung, wie zum Beispiel aus dem Josefshaus in Herten. Bei diesem Turnier lernte Altbürgermeister Klaus Denzinger die Mannschaft kennen. Durch seine ehrenamtliche Betreuungstätigkeit im Haus der Diakonie steht er auch mit einigen Bewohnern und Spielern der Diakoniemannschaft in Kontakt. So kam ihm auch die Idee, Karten für ein Spiel in Freiburg zu organisieren.

Auf zum Fußballspiel

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements unter dem Motto „SC Freiburg – mehr als Fußball“ bietet der Sport-Club Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung die Möglichkeit, an Aktionen und Veranstaltungen des SC teilzunehmen. So stellte der SC Freiburg 15 Freikarten für das Spiel der A Junioren Freiburg gegen die A Junioren Bayern München im Möslestadion dem Kreisrat Klaus Denzinger zur Verfügung. Schon am frühen Morgen machten sich dann elf Öflinger Diakonie-Bewohner, drei Betreuer und Organisator Klaus Denzinger auf zum Fußballspiel.

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Das die Vorfreude groß war, war bei der Abfahrt nicht zu übersehen. Die meisten Fans waren dann auch auf Seite der „Heimmannschaft“, des SC Freiburg, was durch die passenden Schals und Trikots zum Ausdruck gebracht wurde. Es waren aber auch Bayern Fans bei der Gruppe dabei und die hatten am Ende mehr Grund zum Jubeln. Spielstand am Ende der Partie war 3:2 für den FC Bayern.

Das Haus der Diakonie

in Öflingen ist eine Einrichtung der Behindertenhilfe, das für 68 Menschen mit einer geistigen Behinderung Heimat und Ort zur Lebensentfaltung ist.