Die Wehrer Zunft der Wolfristwölfe hat bei ihrer Hauptversammlung den Vorstand erweitert und das erste Ehrenmitglied ernannt. Das Amt der stellvertretenden Schriftführerin übernahm Yvonne Schuler. Gründungsmitglied Rosa Bialluch wurde Ehrenmitglied. Die Wiesentälerin hat sich in der kurzen Zeit des Vereinsbestehens derart um die Wolfristwölfe verdient gemacht, dass man ihr gerne diese Ehre antragen wollte, so Cliquenchef André Bonar.

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Die Gruppe, vor zwei Jahren erst gegründet, braucht in der gegenwärtigen Konsolidierungsphase weitere solche Mitglieder, um auf Dauer ihre Existenz zu sichern. 35 Erwachsene und Kinder sind es derzeit, die das schwarze Häs mit grünem Wolfskopf tragen. „Wir begrüßen gerne mehr, denn Hilfe können wir gut gebrauchen“, so die stellvertretende Vorsitzende Sonja Bonar. Den Anwesenden stellte diese das Programm zur kommenden Fasnacht vor und alles was es sonst noch im Jahr 2020 zu bewältigen gilt.

Wurstverkäufe wichtig

Bonar zählte zu den wichtigsten die Wurstverkäufe bei Kaufland in Bad Säckingen. Diese haben deshalb oberste Priorität, weil sie der Gruppe die nötigen Finanzen bringen sollen. Drei Verkäufe fanden bereit statt und alle mit gutem Erfolg. Diese einstellen zu müssen, weil Helfer und Unterstützer fehlen, das dürfe nicht sein.

Deshalb appellierte Sonja Bonar an alle Mitglieder fleißig mitzuhelfen. Wohl nicht stattfinden werde die beabsichtigte Fahrt nach Lübeck. Ein Wochenende lang wollte man dort eine Veranstaltung besuchen, was aber mangels Beteiligung wohl scheitern dürfte. Günstige Reisekonditionen waren in Aussicht gestellt worden. Doch diese sind mit einer Handvoll Anmeldungen nicht umsetzbar. Noch sei nichts endgültig entschieden.

Kleidervorschriften im Blick

Um in Zukunft ein gutes Bild bei Umzügen oder sonstigen Veranstaltungen abzugeben, ging an alle Hästräger die Bitte, sich an die Kleidervorschriften zu halten. In erste Linie dominiere die Farbe Schwarz, Dunkelgrau sei auch noch hinnehmbar, hellere Farben dann aber schon nicht mehr. Schwarze Hosen, schwarze Schuhe sind auf jeden Fall die Idealausstattung. Für Sonja Bonar war das verflossene Jahr und die Fasnacht sehr erlebnisreich und lustig, zuweilen auch stressig. Ähnliches erwartet sie von 2020. Höhepunkt des vergangenen Sommers sei das Campingwochenende in Hasel gewesen.