Damit muss sich der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim mit der Angelegenheit befassen. Der Kläger, ein Bewohner der Mettlenhöfe, war gegen die Genehmigung des Windparks vorgegangen, unter anderem deshalb, weil er sich vom vierten geplanten Windrad „optisch bedrängt“ fühlte.

Dieses Windrad steht nur wenige Meter außerhalb des gesetzlichen Abstandskorridors um das Wohnhaus des Klägers entfernt – allerdings auf einer etwa 100 Meter hohen Anhöhe. Damit, so der Kläger, wirke es deutlich höher und für die Anwohner bedrängender, was auch einen höheren Abstand erfordere.

Das Verwaltungsgericht Freiburg hatte die Genehmigung für dieses Windrad zunächst in einer Eilentscheidung ausgesetzt, im vergangenen Oktober aber dann doch für rechtens erklärt. Nun muss die nächste Instanz über den Fall urteilen. Für die Windparkbetreiber EnBW ändert sich vorerst nichts, wie dessen Pressesprecher Ulrich Stark sagte: Die mögliche vierte Windenergieanlage bleibe „bis auf weiteres dort, wo sie schon ist: Auf Eis.“

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