Eine Fusion der beiden VdK-Ortsverbände Öflingen und Wehr zeichnet sich ab. Hintergrund ist die Frage der Besetzung von Vorstandsposten vom Öflinger Verband. Hans-Peter Kreutz und Heide Woldert finden keine Nachfolger für ihre Vorsitzendenarbeit im Sozialverband. In Anwesenheit von Vertretern aus dem Kreisverband und dem VdK Wehr sind erste Schritte für die Zukunft bei der diesjährigen Hauptversammlung der Öflinger am Mittwochnachmittag besprochen worden.

„Eine einfache Frage an euch Mitglieder: Macht jemand den Vorstand?“, und das eigentliche Thema der Hauptversammlung war zum bestimmenden Problem erhoben, so Kreutz. Der Vorsitzenden ist mit seinen 89 Jahren eigentlich seit zwölf Jahren auf der Suche nach einem Nachfolger. Vergebens – auch Woldert wird nach 24 Jahren aktiver Verbandsarbeit aufhören.

Bei gegenwärtig 53 Mitgliedern im Öflinger VdK-Verband – im vergangenen Jahr sind 13 Mitglieder verstorben – sieht der Altersschnitt „nun mal heute älter aus, aber nichtsdestotrotz haben wir viel für uns gemacht“, zog Woldert eine erste Bilanz. Die Angebote von kostengünstigen gemeinsamen Unternehmungen waren jahrzehntelang eine gerne angenommene Abwechslung für die Mitglieder.

Viele Mitglieder haben den Weg zum VdK aus unterschiedlichen Gründen gefunden. Juristische Beratung, Hilfe bei der Antragsstellung gegenüber Versicherungsträgern oder die Abwicklung im Briefverkehr etwa bei falschen Pflegegradeinstufungen. Das alles ist heute verstärkt auf Kreisebene zentralisiert. Die Ortsverbände sind erste Anlaufstellen. So auch in Öflingen und in Wehr. Hinzu kam aus Sichtweise des Öflinger VdK-Vorstands, „dass allein wegen der Postleitzahl viele erst mal nach Wehr verwiesen wurden und nicht zum VdK Öflingen“.

Nachdem der Vorstand einstimmig entlastet wurde, stellte VdK-Kreisverbandsvorsitzender Ulrich Breyer die mögliche Richtung vor. Fusion oder Beitritt mit dem VdK Wehr, Auflösung des VdK Öflingen und einer freien Wahl der Mitglieder, in welchen VdK-Verband sie gehen möchten – Breyer sprach offen die Möglichkeiten an. Auch eine Fusion mit dem VdK Bad Säckingen wurde vorgeschlagen. Das Prozedere muss jetzt gemeinsam mit den VdK Wehr besprochen werden, war schlussendlich die Mehrheitsmeinung.

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Breyer schlug vor „das nun ins Reine zu bringen“ und bat die Vorstandsmitgliedern vom VdK-Wehr, sich aktiv auf eine Fusion vorzubereiten. Walter Kaufmann (VdK-Wehr) schlug daraufhin eine gemeinsame Vorstandssitzung Mitte März vor. Die Mitglieder vom VdK-Öflingen bevollmächtigten daraufhin den geschäftsführenden Vorstand, eine Fusion vorzubereiten. Eine spätere außerordentliche Mitgliederversammlung werde die Entscheidungen bewerten.