Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und einen Austausch zu ermöglichen, ist das Ziel der neuen Inklusions-Kurse. Die Kooperation zwischen den Caritaswerkstätten Hochrhein und der Volkshochschule in Wehr startet mit zwei Angeboten.

Carina Wanowski, Leiterin der VHS Wehr, freut sich darauf, zwei neue Kurse anzubieten. „Die Volkshochschule ist ein Ort, an dem sich Menschen begegnen und voneinander lernen können“, sagt Wanowski. Die Idee zu den Inklusions-Kursen, bei denen behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt teilnehmen, kam von den Caritaswerkstätten Hochrhein.

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Michael Jourdan, Teamleiter für Freizeit und Bildung, stieß mit seinem Anliegen, ein gemeinsames Projekt zu starten auf offene Ohren. „Mitte Mai hab ich angerufen und jetzt steht bereits das Programm, das ist phänomenal“, so Jourdan. Besonders freut sich Jourdan, dass „wir aus den Werkstätten rausgehen können und mit anderen Menschen in Kontakt kommen“. Auch der Wehrer Bürgermeister Michael Thater ist über das Projekt erfreut und kann sich weitere Kooperationen vorstellen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, das Haus der Diakonie stärker mit einzubinden. „Es ist ein Thema, das uns wichtig ist und wir weiter ausbauen wollen“, betonte Thater.

Malen und Sport

Die beiden VHS-Dozenten Elena Romanzin und Michael Hoffmann hoffen darauf, dass das Projekt gut angenommen wird. Elena Romanzin würde sich besonders über jugendliche Teilnehmer freuen. Die Malerin und Vorsitzende der Kunst-Jury des Lothar-Späth Förderpreises 2020 bietet am 8. Februar von 10 bis 17 Uhr einen Mal-Workshop unter dem Titel „Die Vielfalt der Kunst“ an. „Der Schwerpunkt liegt hier nicht auf dem Erlernen einer neuen Maltechnik, sondern auf der Dynamik, die in der Gruppe entstehen kann“, so Romanzin.

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Bewegungsfreudig geht es bei dem Projekt von Michael Hoffmann zu. „Aquafitness – Bewegung in Wasser“ findet ab 7. November acht mal donnerstags von 17 bis 18 Uhr statt. Der ehemalige Polizist freut sich auf die neue Herausforderung: „Es ist ein Pilotprojekt und ich hoffe, das es gut angenommen wird.“