Was für ein Tag. Narrengottesdienst und Zunftmeisterempfang bildeten den Auftakt zum großen Narrentreffen in Öflingen. Höhepunkt war aber natürlich der Umzug mit etwa 3700 Hästrägern und geschätzten 10 000 Besuchern. Und die Narrenzunft Öflingen zeigte sich als erstklassiger Gastgeber. Es war Kaiserwetter für das 51. Narrentreffen der Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wollte kein Narr daheim bleiben. Narrenboss Michael Sutter strahlte mit der Sonne um die Wette.

Genau so hatten er und die anderen Verantwortlichen von der Narrenzunft sich das vorgestellt. Dass sich die viele Arbeit am Narrentreffen bezahlt gemacht hat, zeigte sich am Spaß, den die Besucher hatten. Schon am Samstag ging es mit dem WarmUp in Öflingen los. Etwa 250 kleine und große Gruppen nahmen an dem Umzug teil. Hexen, Geister, Bären und jede Menge andere Gestalten marschierten unter lautem Narri und Narro durch Öflingen, beschenkten die einen mit Süßigkeiten und seiften die anderen mit Konfetti ein. Mit dabei natürlich auch jede Menge Guggemusiken, die sich den ganzen Tag schon durch Öflingen geschränzt hatten. Sie konnten es kaum erwarten, bis Narrenbüttel Mattias Huber um 14 Uhr endlich die Glocke für den Start läutete. Und es wurde auch noch lange nach dem Umzug gefeiert. Der Schällemarkt hatte seine Tore extra eine Woche früher geöffnet. Nur eins ist schade – bis zum nächsten Narrentreffen in Öflingen dauert es jetzt wieder sechs Jahre.