Auf ein ereignisreiches Jahr konnte der CDU-Ortsverbandvorsitzende Johannes Mulflur auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Öflingen zurückblicken: Die Kommunalwahlen für Gemeinderat und Kreistag hätten von allen Mitglieder viel Einsatz verlangt. Dazu kamen eine Vielzahl an gemeinsamen Aktivitäten, von der sehr gut besuchten Vorsorgeveranstaltung über die Festungsbesichtigung der Frauenunion bis hin zum Besuch des Europaabgeordneten Andreas Schwab beim Schluchseewerk.

Bedauerlich sei allerdings gewesen, so Mulfur, dass bei der Kommunalwahl vier der sieben CDU-Gemeinderäte nicht mehr angetreten sein. Die Kandidatensuche in Öflingen sei sehr schwer gewesen und mit „erheblichen Geburtswehen“verbunden gewesen. Letztendlich habe man mit Siegfried Griener nur einen Kandidaten ins Rennen schicken können. „Das erzielte Ergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen und Wünschen“, so Mulfur. Trotzdem sei es unter den gegebene Umständen und der neuen Parteikonstellationen gelungen, die zweitstärkste Kraft zu werden und mit fünf Gemeinderäten vertreten zu sein.

Gewählt: Der Mitgliederbeauftragte Paul Erhart, der stellvertretende Vorsitzende Stefan Tussing, die Schatzmeisterin Christine Mattes sowie der Vorsitzende und Schriftführer Johannes Mulflur freuen sich als alter wie neuer Vorstand über das große Vertrauen der Mitglieder. Nicht im Bild: der neu in den Vorstand gewählte stellvertretende Vorsitzende Sascha Quinten.
Gewählt: Der Mitgliederbeauftragte Paul Erhart, der stellvertretende Vorsitzende Stefan Tussing, die Schatzmeisterin Christine Mattes sowie der Vorsitzende und Schriftführer Johannes Mulflur freuen sich als alter wie neuer Vorstand über das große Vertrauen der Mitglieder. Nicht im Bild: der neu in den Vorstand gewählte stellvertretende Vorsitzende Sascha Quinten. BILD: JULIA BECKER | Bild: Julia Becker

Als Gäste durfte Mulfur den Bundestagsabgeordneten Felix Scheiner, die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller und Elife Kizilhan, seit gut drei Wochen die neue Geschäftsführerin des CDU-Kreisverbandes Waldshut. Für Schreiner war es nach eigenen Angaben bereits der zehnte Besuch in Wehr, so dass die Übernahme des Wahlvorstandes für den Abgeordneten keine Herausforderung mehr darstellte. Seinen Dank richtete Schreiner an die als Kreisräte und Gemeinderäte engagierten Mitglieder: „Es ist nicht selbstverständlich und viel Arbeit überhaupt Kandidaten zu finden“. Als Mitglied des Verkehrsausschusses konnte Schreiner zwar nichts Neues zum Thema Autobahn berichten, sprach den Mitgliedern aber Mut zu, auf die Deges zu hoffen: „Denn schlechter als das Regierungspräsidium Freiburg kann man es nicht machen“.

Sabine Hartmann-Müller sorgte vor allem mit ihrem Bericht über das Volksbegehren Pro Biene für Interesse und Nachfragen. Mit den nun verhandelten Eckpunkten bestehe laut Hartmann-Müller die Hoffnung, dem Volksbegehren mit seiner Forderung nach deutlich strengeren Vorgaben Einhalt zu gebieten. „Wir wollen Ökologie und Ökonomie verbinden und die bäuerlichen Betriebe nicht überfordern“, so die Landtagsabgeordnete. Wenig neue Themen konnten auch Paul Erhart und Stefan Tussing aus Kreistag und Gemeinderat berichten: Es bleiben die Dauerbrenner von Krankenhaus zu Waldschäden bis Brennet-Areal.

CDU-Stadtverband

Der CDU in Wehr und Öflingen gehören aktuell 32 Mitglieder an. Neben den Vorständen wurden auch vier Beisitzer gewählt: Berthold Bühler, Siegfried Griener, Josef Kossack und Bernhard Stockmar. Informationen und Kontaktmöglichkeiten im Internet unter www.cdu-wehr.de