Im Geburtstagsjahr der Stadtmusik Wehr ist einiges geboten worden. Noch steht das Kirchenkonzert am dritten Advent in St. Martin aus. Erst dann wird der feierliche Abschluss vom 160. Jahr der Stadtmusik über die Bühne gehen. Am Montagabend galt es inne zu halten. Im Trausaal vom Rathaus sind 8115 Euro von der Stadtmusik an die Lothar-Späth Förderpreis-Stiftung übergeben worden.

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Harald Vesenmeier konnte als Stadtmusik-Vorsitzender die Einnahmen vom Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr in der Seeboden-Halle einem wohltätigen Zweck zukommen lassen.

Die Spendenübergabe der Stadtmusik Wehr an die Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung war in einem feierlichen Rahmen im Trausaal des Rathauses. (von rechts) Andreas Schlachter und Harald Vesenmeier hatten gleich auch den symbolischen Scheck mitgebracht. Petra Thiesen, Sabine Kramer-Rempe, Finanzvorstand Erich Götz, Michael Thater und Ulrich Delhey dankten im Namen der Stiftung.
Die Spendenübergabe der Stadtmusik Wehr an die Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung war in einem feierlichen Rahmen im Trausaal des Rathauses. (von rechts) Andreas Schlachter und Harald Vesenmeier hatten gleich auch den symbolischen Scheck mitgebracht. Petra Thiesen, Sabine Kramer-Rempe, Finanzvorstand Erich Götz, Michael Thater und Ulrich Delhey dankten im Namen der Stiftung. | Bild: Gerd Leutenecker

Das war eine Bedingung der Bundeswehr Big Band. Aber genau das war auch der Gedanke der Stadtmusik, bereits in der Planungsphase. Schon vor der Anfrage an das Musikkorps der Bundeswehr hatte sich der Vorstand auf eine spätere Spende verständigt. „Wir hatten von Anfang an anderes im Sinn und wollten das Geld wegspenden“ – vor Ort und mit einem nachhaltigen Bezug, umriss Vesenmeier die Vorbereitung. Ein renommiertes und schönes Fest war der Hintergedanke zum Geburtstag.

Sporthalle als Konzertort

Zusammen mit Andreas Schlachter hatte Vesenmeier das Benefizkonzert in bester Erinnerung geplant, „so wie damals zum 150sten-Fest“. Nur nicht mehr in einem großen Festzelt sondern eigentlich in der Stadthalle. Da kam eine glatte Abfuhr von Seiten des Planungsstabes der Big Band. Die Erfahrungswerte über den zu erwartenden Publikumsandrang musste ein anderes Ergebnis möglich machen. Als praktikable Lösung ist die Seeboden-Halle aus dem Hut gezaubert worden. Die Stadt hatte dabei mitgezogen. Aus der eigentlichen Sporthalle ist behutsam ein Konzertort entwickelt worden. Die operative Terminplanung ist dabei der Stadtmusik aus den Händen genommen worden.

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„Wir wollten eigentlich ein Herbstkonzert, der Plan der Bundeswehr ließ nur noch das letzte Wochenende im März zu – warum auch nicht“, so beschrieb Vesenmeier die Vorlaufzeit „zum eigentlichen Highlight im Jubiläumsjahr“. Dabei sind alle anderen Auftritte gleichrangig vom Vorstand mit angeführt worden. Das komplette Festjahr war durchgetacktet.

Kirchenkonzert als Schlusspunkt

Beim Sommer in Wehr, dem Laubenfest und bei weiteren Auftritten in der Stadt hatte die Stadtmusik allerhand Musik geboten. Etwas Entertainment, viel Können der Musiker und ein in der Summe recht abwechslungsreiches Schaffen – die Wehrer Stadtmusik zelebrierte ihr Jubiläumsjahr an allen Plätzen. Als vorläufiger Höhepunkt kam das Herbstkonzert noch hinzu. Schlusspunkt wird das traditionelle Kirchenkonzert.

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Die Spende der Stadtmusik Wehr hat gleichzeitig ein stattliches Ergebnis der ganzen Arbeit aufgezeigt. Professionelle Vermarktung mit leidenschaftlichen Förderern und Sponsoren. Ulrich Delhey dankte als Vertreter des Stiftungsvorstandes der Lothar-Späth-Förderpreis-Stiftung „für das tolle Ergebnis – die Musiker aus dem Haus der Diakonie haben das Konzert genossen“. Die Spende wird vor Ort verwendet einfließen.