Im Beisein von rund 100 Feuerwehrleuten aus den Abteilungen Wehr und Öflingen sowie zahlreichen Gemeinderäten segneten die beiden Wehrer Pfarrer Matthias Kirner und Peter Hasenbrink am Montagabend im Gerätehaus den neuen Gerätetransportwagen der heimischen Freiwilligen Feuerwehr (FFW). In ihren Segen schlossen die beiden Geistlichen auch die Floriansjünger mit ein, die bei ihren jeweiligen Einsätzen Menschen und Hab und Gute retten und schützen.

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Stadtkommandant Nico Bibbo sagte dazu, dass die Feuerwehrleute heutzutage eine Fülle von verschiedenen Aufgaben erledige, wobei die Brandbekämpfung mittlerweile in den Hintergrund getreten sei. Aber ohne die engagierte und motivierte Bereitschaft von Feuerwehrleuten sei auch das modernste Feuerwehrfahrzeug nicht einsatzfähig und effizient. „Retten, löschen, bergen, schützen“ seien Schlagworte, die heutzutage das vielseitig gewordene Aufgabenspektrum der heutigen Feuerwehr beschreiben, sagte der Stadtkommandant.

Kosten liegen unter dem Plan

Der neue moderne Gerätetransportwagen sei ein besonderes Fahrzeug, so Bürgermeister Michael Thater, das zwei ältere Einsatzfahrzeuge ersetze, die 38 Jahre beziehungsweise 28 Jahre im Dienst gewesen waren. Bei den Gesamtkosten von 142.000 Euro sei man erheblich unter dem Plan von 160.000 Euro geblieben. Und beim Landeszuschuss von 25.500 Euro hätte man gegenüber den geplanten 16.500 Euro wesentlich mehr erreichen können. Dies bringe klar zum Ausdruck, dass die FFW eine der wichtigsten Einrichtungen in der Stadt sei und zu einer der Besten im Landkreis zähle.

Zweckmäßig und modern

Als eine zweckmäßiges und modernes Fahrzeug bezeichnete Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger aus Albbruck den neuen Gerätetransportwagen. Deshalb sei der Landeszuschuss auch höher ausgefallen als der geplante. Das Fahrzeug sei vielseitig einsetzbar und deshalb eine gute Investition. Auch der Kreisbrandmeister betonte, dass die heutigen Feuerwehren, neben der Brandbekämpfung, zu den unterschiedlichsten großen und kleinen Notsituationen Tag und Nacht zu Hilfe gerufen würden.

Zuladungsgewicht von 2,6, Tonnen

Der neue Gerätetransportwagen erlaubt ein Zuladungsgewicht von 2,6 Tonnen. Dafür stehen bei der FFW zehn zweckmäßig gefüllte Rollwagen bereit, mit denen das Fahrzeug für den entsprechenden Einsatz mit fünf Rollwagen schnellstens beladen werden kann. Beispielsweise mit bereits bestückten Rollwagen für Gerätschaften bei Verkehrsunfällen, Atemschutzgeräten bei Bränden, bei Hochwasser mit Pumpe und Wassersaugern oder bei Ölunfällen mit Bindemitteln.