Im Rahmen ihrer Europa-Tournee gastieren die Maxim Kowalew Don Kosaken, der Chor für alle Generationen, mit einem festlichen Konzert am Sonntag, 20. Januar, um 14.30 Uhr in der Katholischen Kirche St. Ulrich in Öflingen. Für dieses Konzert verlost der SÜDKURIER 3x2 Eintrittskarten. Die Verlosung läuft bis Mittwoch, 16. Januar.

Um Karten zu gewinnen, senden Sie einfach eine Mail, ein Fax oder eine Postkarte mit dem Stichwort „Maxim Kowalew“ an die SÜDKURIER-Redaktion Bad Säckingen. Teilnehmen können Sie auf folgenden Wegen: Per E-Mail an saeckingen.redaktion@suedkurier.de; per Fax an 07761/56 04 51 90 oder per Post an: SÜDKURIER Redaktion Bad Säckingen, Hauensteinstraße 60, 79713 Bad Säckingen. Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an. Die Gewinner werden dann benachrichtigt.

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Im Übrigen richtet sich das sakrale Programm nach der jeweiligen Jahreszeit. Zur Weihnachtszeit wird ein „russisch-ukrainisch-deutsches Weihnachtsprogramm“ vorgetragen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.

Chorgesang und Soli in stetem Wechsel

Singend zu beten und betend zu singen. Chorgesang und Soli in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ und „Marusja“ fehlen. Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Bereits im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten.

Klassische Gesangsausbildung

Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, dass auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel.

Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff. Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus dem die Maxim Kowalew Don Kosaken wurde. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch hohem Niveau wieder aufleben.