Der Arbeitseinsatz der Wehrer Pfadfinder zur Erhaltung und Pflege der beiden Kreuze am Wildenstein drohte buchstäblich ins Wasser zu fallen. Pünktlich zu Beginn der Wanderung am frühen Morgen zogen dunkle Wolken ins Land und Regen begleitete die Pfadfinder auf ihrem Weg durch das Wehratal. Dennoch hofften die 13 Leiter darauf, wenigstens einen Teil der geplanten Arbeiten erledigen zu können.

Vor Ort stellte sich dann aber heraus, dass der Fels doch zu nass und rutschig war, sodass auf das Reinigen des Stahlkreuzes an der Südwestseite des Wildensteins aus Sicherheitsgründen verzichtet werden musste. Das einfacher zu erreichende Holzkreuz an der Nordwestseite wurde vom Sockel gelöst, auf Schäden überprüft und gereinigt, bevor es wieder mit vereinten Kräften an seinem Standort verankert wurde.

Die Pfadfinder mussten feststellen, dass der Zahn der Zeit schon erheblich am Holz genagt hat und das Kreuz mehrere Fäulnisstellen aufweist. Vorsorglich wurde schon Maß genommen, um das alte rechtzeitig durch ein neues ersetzen zu können. Ob dies allerdings schon im nächsten Jahr der Fall sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Das Holzkreuz weist mit vier Metern Höhe und knapp zweieinhalb Metern Spannbreite eine beachtliche Größe auf, sodass man es schon von Weitem erblickt.