„Ruhiges Fahrwasser“ wünscht sich die neue Rektorin Petra Thiesen nach den turbulenten Zeiten an der Realschule auf der Zelg. „Ich wünsche mir, dass die Eltern sehen, was sie an unserer Schule haben“, so Thiesen und lobt ausdrücklich die tolle Atmosphäre unter Schülern und Lehrkräften. Große Sprünge seien aktuell nicht geplant, auch der lange gewünschte Schulname genauso wie ein neues Leitbild muss auf Zeiten mit geringerem Wellengang warten.

Viel Erfahrung und eng verbunden: Petra Thiesen kennt die Schule auf der Zelg seit 19 Jahren.
Viel Erfahrung und eng verbunden: Petra Thiesen kennt die Schule auf der Zelg seit 19 Jahren. | Bild: Julia Becker

Mit einem Tag der offenen Tür will die Schule im kommenden Schuljahr nun ihre Vorzüge präsentieren. „Wir werden sowohl vom Schulamt als auch vom Schulträger, der Stadt Wehr, sehr unterstützt“, freut sich Thiesen. So konnten neue Fachräume eingerichtet werden, die von den Klassen für besondere Projekte genutzt werden können. Mit Unterstützung von Lehrern und Schülern wurde in den Sommerferien bereits kräftig geräumt – die neue Realschule hat ihren Schwerpunkt nun wieder im vorderen „roten Haus“.

Einrichtungen der Gemeinschaftsschule wie das Lernatelier können weiter genutzt werden, erklärt Thiesen. Außerdem profitiere die Schule vom aktuellen Lehrplan, gelegentlich „Realschule neuen Typs“ genannt: die fünfte und sechste Klasse funktionieren als Orientierungsstufe ähnliche wie zu Gemeinschaftsschulzeiten noch ohne Noten, hinzu kommt neu die Abschlussprüfung für jede Schulform.

Die höhere Durchlässigkeit, welche ein Wechsel etwa zwischen Haupt- und Realschule ermöglicht, wurde bereits auf der Gemeinschaftsschule praktiziert. „Wir haben hier bereits viel Erfahrung mit individuellem Lernen“, freut sich Thiesen.

„Wir sind als Kollegium sehr froh über die neue Rektorin“, so Benita Hasselblatt. Die Lehrerin hat selbst lange für ihren festen Platz im Kollegium gekämpft und startet das Schuljahr nun nach langen Jahren mit einem unbefristeten Vertrag.

Seit April hat die Schule ihren eigenen Personalrat, Hasselblatt unterstützt hier unter anderem ihre Kollegen, welche sich immer noch von Zeitvertrag zu Zeitvertrag hangeln müssen. Aktuell seien die 274 Schüler mit 25 Lehrkräften und ihrer neuen Rektorin gut versorgt, so Thiesen. Fünf Kollegen arbeiten als Krankheitsvertretung noch mit Jahresverträgen.

Zwei neue Lehrer kommen in diesem jahr an die Schule, der häufige Wechsel der Lehrkräfte aus den vergangenen Jahren habe sich aber eingestellt. „Wir haben fantastische und sehr engagierte Kollegen“, so Thiesen. Erhalten bleibt der Rektorin vorerst ihr vierköpfiges Leitungsteam, die Konrektorenstelle ist weiterhin nicht besetzt.

Talschule startet mit vier neuen Klassen

Der Endspurt für den Schulstart läuft auch an der Grundschule: In diesem Jahr freut sich Rektorin Sonja Dannenberger über vier neue Klassen mit 70 Erstklässler, davon neun Schüler in der Grundschulförderklasse.

Rektorin Sonja Dannenberger und Konrektorin Birgit Basler starten an der Talschule mit vier neuen Klassen.
Rektorin Sonja Dannenberger und Konrektorin Birgit Basler starten an der Talschule mit vier neuen Klassen. | Bild: Julia Becker

Neu ab diesem Jahr: Statt Englischunterricht in den ersten beiden Klassen gibt es nun Förderunterricht in Deutsch und Mathematik. Auch im Kollegium gibt es Veränderungen: Johannes Mendel leistet an der Talschule ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), Rebecca Wunderle-Weber kehrt aus der Elternzeit zurück und als neue Sonderpädagogin kommt Mona Legreid. Damit umfasst das Kollegium nun 18 Lehrkräfte, hinzu kommen Pfarrer, Referendarin, eine Erzieherin sowie der FSJler Mendel.

Erhalten bleiben auch die vier Krankheitsvertreterinnen aus dem letzten Jahr. Trotzdem bleibt die Schule leicht unterbesetzt, stellt Dannenberger fest. Alle angebotenen AGs können aber erhalten bleiben, genauso wie Mittagstisch und Übungszeit.

Neben den zwei Inklusionsklassen gibt es auch wieder eine Förderklasse: „Wir könnten doppelt oder dreimal so viele Sonderpädagogikstunden anbieten“, so Dannenberger über den Bedarf an Förderung. Aktuell bekommen 14 Schüler für 15 Stunden in der Woche Förderung um zur Grundschulfähigkeit geführt zu werden.

Schwerpunkte neben der Musik bleiben auch in diesem Schuljahr die digitale Kompetenz der Schüler und die Arbeit an der Konfliktkultur. Ideen für mehr Nachhaltigkeit sollen in einer neuen Projektgruppe erarbeitet werden. Mit der Installation der neuen Alarm- und Amokwarnanlage ging in der letzten Woche ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: „Die Eltern haben sich stark für die Anlage eingesetzt, lange wurde die Erneuerung aus Kostengründen zurückgestellt“, erklärt Dannenberger hierzu.

Talschule startet mit vier neuen Klassen

Der Endspurt für den Schulstart läuft auch an der Grundschule: In diesem Jahr freut sich Rektorin Sonja Dannenberger über vier neue Klassen mit 70 Erstklässler, davon neun Schüler in der Grundschulförderklasse. Neu ab diesem Jahr: Statt Englischunterricht in den ersten beiden Klassen gibt es nun Förderunterricht in Deutsch und Mathematik. Auch im Kollegium gibt es Veränderungen: Johannes Mendel leistet an der Talschule ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), Rebecca Wunderle-Weber kehrt aus der Elternzeit zurück und als neue Sonderpädagogin kommt Mona Legreid.

Damit umfasst das Kollegium nun 18 Lehrkräfte, hinzu kommen Pfarrer, Referendarin, eine Erzieherin sowie der FSJler Mendel. Erhalten bleiben auch die vier Krankheitsvertreterinnen aus dem letzten Jahr. Trotzdem bleibt die Schule leicht unterbesetzt, stellt Dannenberger fest. Alle angebotenen AGs können aber erhalten bleiben, genauso wie Mittagstisch und Übungszeit. Neben den zwei Inklusionsklassen gibt es auch wieder eine Förderklasse: „Wir könnten doppelt oder dreimal so viele Sonderpädagogikstunden anbieten“, so Dannenberger über den Bedarf an Förderung.

Aktuell bekommen 14 Schüler für 15 Stunden in der Woche Förderung um zur Grundschulfähigkeit geführt zu werden. Schwerpunkte neben der Musik bleiben auch in diesem Schuljahr die digitale Kompetenz der Schüler und die Arbeit an der Konfliktkultur. Ideen für mehr Nachhaltigkeit sollen in einer neuen Projektgruppe erarbeitet werden. Mit der Installation der neuen Alarm- und Amokwarnanlage ging in der letzten Woche ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: „Die Eltern haben sich stark für die Anlage eingesetzt, lange wurde die Erneuerung aus Kostengründen zurückgestellt“, erklärt Dannenberger hierzu.