40 Musiker sind derzeit in der Jugendkapelle der Stadtmusik aktiv. Jetzt fand turnusmäßig die Hauptversammlung im Probelokal in der Stadthalle statt. 33 Tonkünstler folgten der Einladung von Rishad Sheik, dem Vorsitzender der Jugendkapelle. Zentral war der Blick auf das Erreichte – die Integration der Neulinge im Nachwuchsorchester hat gut funktioniert. Zahlreiche Auftritte und der Besuch von Workshops sowie Leistungswettbewerben gehört zum Standard der Jugendkapelle. Änderungen bei der Nachwuchsausbildung stehen an.

Als Vorsitzender vom Verein der Jugendkapelle in der Stadtmusik Wehr konnte Rishad Sheik (links) sechs Orchestermitglieder für herausragende Probebesuche ehren: (von links) Fabienne Kiefer, Esma und Berke Altundal, Joana Alessi, Maximilian Rüttnauer und Christiane Kiefer.
Als Vorsitzender vom Verein der Jugendkapelle in der Stadtmusik Wehr konnte Rishad Sheik (links) sechs Orchestermitglieder für herausragende Probebesuche ehren: (von links) Fabienne Kiefer, Esma und Berke Altundal, Joana Alessi, Maximilian Rüttnauer und Christiane Kiefer. | Bild: Gerd Leutenecker

Routiniert in der Vereinsführung kamen die obligatorischen Rechenschaftsberichte zur Sprache. Schriftführer Nikolas Freiberger hatte akribisch die Auftritte, Probewochenenden und das Wertungsspiel Revue passieren lassen. Das Miteinander der Mitglieder zwischen elf und 21 Jahre alt stimmt. Mit „Freude an Musik“ sei wieder ein Jahr der erfolgreichen Jugendarbeit gelungen, so Freiberger. Sheik konzentrierte sich in seinem Bericht auf die Gemeinschaft, „wir haben zusammengefunden“. Proben, Konzerte und die weiterhin bei den Jugendlichen beliebte Fasnacht haben nach kürzester Zeit beste Ergebnisse gezeigt.

Gut besucht war die Generalversammlung der Jugendkapelle in der Stadtmusik Wehr.
Gut besucht war die Generalversammlung der Jugendkapelle in der Stadtmusik Wehr. | Bild: Gerd Leutenecker

Innerhalb des Jugendorchesters wird die Einbindung des Nachwuchses Jahr für Jahr geübt und umgesetzt. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Jungmusiker in der Stadtmusik „passt kein Haar“, wie aus einem beiläufigen Kommentar von Vereinsvorsitzendem Harald Vesenmeier anerkennend zu vernehmen war. Dirigentin Birgit Trinkl lobte die gute Probenmoral der Zöglinge. Ihr Schwerpunkt ist die Verfeinerung des individuellen Könnens.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Instrumentenausbildung gehe stetig weiter, dann mit mehr Erfahrungen ausgestattet aber auch mit der Teilnahme an Leistungswettbewerben. Ein Herzensanliegen von Trinkl für die kommende Zeit war, „bitte die Instrumente in den Sommerferien nicht vergessen“. Fabienne Kiefer, Esma und Berhe Altundal, Joana Alessi, Maximilian Rüttnauer und Christiane Kiefer sind für ihre herausragenden Probeteilnahmen ausgezeichnet worden.

Neues Ausbildungskonzept

Joachim Pfläging sprach als Dirigent der sogenannten „Zukunftsmusik Wehr„ bereits die kommenden Änderungen in der Jugendausbildung an. Noch sei „das letzte Wort in allen Belangen nicht gesprochen“, aber der derzeitige Sachstand beim neuen Ausbildungskonzept werde „wahrscheinlich einen neuen Termin“ vorsehen, so Pfläging. Die „Verzahnung aller Zöglinge“ und den „Nachwuchs als eine Mannschaft sehen“ bleibt das Ziel vom Wandel in der Jugendkapelle der Stadtmusik Wehr, so Pfläging.

Die Jugendkapelle der Stadtmusik Wehr hat aktuell 40 aktive Musiker. Noch wird montags geprobt.