Am Ende war es fast eine Punktlandung: 296 Hobbyläufer haben sich bis zum Schluss der Anmeldefrist zum 28. Wehratallauf am kommenden Sonntagvormittag angemeldet. Damit sind fast alle 300 Laufshirts, die die Lauffreunde unter den Angemeldeten ausgelobt haben, bereits vergeben. 237 Teilnehmer haben für den Hauptlauf über 10,2 Kilometer gemeldet, 59 Personen lassen es etwas gemächlicher angehen und wollen die 8600 Meter lange Nordic-Walking-Strecke mit Stöcken in Angriff nehmen. Hinzukommen 52 Bambini, die beim "Kindertallauf" an den Start gehen wollen – hier ist die Online-Anmeldung weiterhin möglich.

Die Zahl der Nordic Walker liegt schon nach den Voranmeldungen über der tatsächlichen Teilnehmerzahl des Vorjahres. Dies war seinerzeit allerdings die niedrigste der vergangenen acht Jahre. Beim Hauptlauf liegt die Zahl der Anmeldungen etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Für Kurzentschlossene ist eine nachträgliche Anmeldung im Stadion aber noch bis 30 Minuten vor dem Startschuss, also noch bis Sonntag 10 Uhr, möglich.

Beim Hauptlauf sind die Männer ganz klar in der Überzahl: Nur knapp ein Drittel (72) sind Frauen. Bei den Nordic Walkern fast ausgeglichen: 25 Stöckle-Männer laufen gemeinsam mit 32 Stöckle-Frauen.

Von den Favoriten hat bislang lediglich Andreas Probst, vor zwei Jahren Zweiter des Hauptlaufs, gemeldet. Bei den Frauen ist hingegen noch keine Favoritin auszumachen. Immerhin eine Siegerin steht in der Startliste: Die Schopfheimerin Irmi Klemm, die den allerersten Wehratallauf im Jahr 1990 gewinnen konnte.

Auch die beiden Rekordteilnehmer sind am Sonntag wieder am Start: Hansi Niesner und Michael Müller, beide aus Wehr, können zum 24. Mal an den Start gehen. Der älteste gemeldete Teilnehmer ist mit 76 Jahren Herbert Isele aus Albbruck. Für ihn ist es auch schon die zwölfte Teilnahme.

Der Zieleinlauf ist in diesem Jahr nicht wie sonst üblich im Stadion, sondern außerhalb, etwa beim Wasserhäuschen im Stadionweg. Der Grund ist die derzeitige Sanierung der Tartanbahn im Frankenmattstadion. Der Start ist wie immer in der Industriestraße, aber rund 30 Meter in Richtung Süden verlegt.