Wehr Kreiszeltlager: Feuerwehr-Nachwuchs trifft sich in Öflingen

20 Jugendfeuerwehren waren beim Kreiszeltlager in Öflingen zu Gast. Auf dem Programm stand neben Kennenlernen auch eine Feuerwehrolympiade. Dabei hatte die Abteilung aus Dachsberg-Urberg die Nase vorn. Eine logistische Meisterleistung hat auch das Team der Küche bewältigt.

Wehr-Öflingen – Mächtig Alarm herrschte am Wochenende auf dem Sportplatz bei der Schule in Öflingen. 22 Jugendfeuerwehren mit rund 300 Jugendlichen und 50 Betreuern aus dem Kreis Waldshut hielten dort ihr Kreiszeltlager ab und veranstalteten eine Feuerwehrolympiade.

Am Freitag trafen die Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis ein. Zelte aufbauen, einrichten und gegenseitiges Kennenlernen standen da erst mal auf dem Programm. Tobias Burczyk, Leiter der Jugendfeuerwehr Öflingen, hielt die Zügel in der Hand. Er versuchte alle Fragen, die zwischendurch aufkamen, zu beantworten und den Überblick zu behalten. Allerdings ist das große Plus der Feuerwehren, dass sie immer gut organisiert sind und diszipliniert arbeiten. Anders sind Einsätze im Ernstfall gar nicht zu bewältigen. Und diese Organisation und Disziplin bekommen auch schon die Jugendlichen vermittelt, die die Zukunft der Feuerwehren im Kreis Waldshut darstellen.

Am Abend gab es eine Nachwanderung zum Sportplatz der Sportvereinigung Brennet-Öflingen und auf dem Rückweg einen Fackelzug und Lagerfeuer am Sportplatz bei der Schule. Samstag wurde es dann ernst für die Jugendfeuerwehren. 28 Gruppen hatten sich zur Feuerwehrolympiade angemeldet, an zwölf Stationen rund um Öflingen mussten Aufgaben bewältigt werden. Da kam es auf Teamarbeit an. Je besser jeder vorher wusste, welche Aufgabe er zu erledigen hat, desto besser funktionierte der Trupp und desto schneller wurden die Aufgaben erledigt. Die Jugendfeuerwehr Dachsberg-Urberg bewältige die Aufgaben am besten und setzte sich als Sieger vor den Jugendfeuerwehren Bernau und Görwihl durch.

Sportlich ging es auch in der Küche der Schulsporthalle zu. 350 Personen mussten über drei Tage versorgt werden, das war eine Herausforderung der besonderen Art. Matthias Huber, ehemaliger Kommandant der Abteilung Öflingen und gelernter Koch, übernahm das Kommando in der Küche, sein Trupp folgte ihm. Auch da war Teamarbeit gefordert, anders wäre diese Mammutaufgabe nicht zu schaffen gewesen. Allein am Freitagabend wurden 420 Grillwürste verputzt, am Samstagmorgen waren es 500 Brötchen, Unmengen an Konfitüre, Nussnougatcreme und Milch. Zudem produzierte der Küchentrupp Öflinger Aromawasser. Unter anderem in der Geschmacksrichtung Wassermelone-Minze-Zitrone und mit Oberdörfler Quellwasser. Etwa 800 Liter wurden am Wochenende getrunken. Salat mit Putenstreifen, frisch gemachte Pizza und einige Leckereien mehr hatte Huber im Angebot. „Wenn die Kinder hier essen, soll es auch etwas Vernünftiges und frisch Zubereitetes geben und nicht einfach nur etwas aus der Dose“, machte Huber deutlich, dass es nicht nur darum ging, satt zu werden, sondern sich lecker und vernünftig zu ernähren. Bei der Feuerwehr lernt man eben mehr, als nur einen Brand zu löschen.

Am Sonntagmorgen fand auf dem Sportplatz noch ein gemeinsamer Gottesdienst statt, dann ging es ans Packen. Nach dem Mittagessen machten sich die Gruppen dann wieder auf den Heimweg. Nicht, ohne mit Lob für die Gastfreundschaft der Jugendfeuerwehr Wehr zu sparen.

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