Warum leiden Männer eigentlich immer mehr als Frauen, wenn sie krank sind? Dieser und weiteren Fragen geht Kabarettist Peter Buchenau in seinem humoristischen Programm „Männerschnupfen“ auf den Grund und nimmt dabei die Wehleidigkeiten und Verständigungsschwierigkeiten zwischen Männlein und Weiblein auf die Schippe. Am 4. Oktober gastiert er mit seinem Comedy-Programm um 19 Uhr in der „Kulturscheune Enkendorf“ in Wehr. „Die Show soll zum Lachen und Nachdenken gleichermaßen anregen“, sagt Buchenau selbst über sein Programm.

Am Hochrhein geboren

Der 57-Jährige ist am Hochrhein kein Unbekannter: Er ist in Öflingen geboren, wuchs in Bad Säckingen auf und lebt nun nach einigen Jahren in der Schweiz seit rund zehn Jahren bei Würzburg. Wenn er nicht gerade in Bademantel und Pantoffeln auf der Bühne den Leidenden spielt, arbeitet er als Coach rund um die Themen Persönlichkeit, Positionierung, Stress und Buchveröffentlichung. Er selbst hat bereits mehr als 30 Werke geschrieben und rund 200 Autoren als Herausgeber zu einem eigenen Buch verholfen. Auch „Männerschnupfen“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Peter Buchenau und Ina Lackerbauer (erschienen im Springer Verlag 2016).

Peter Buchenau und Marina Tinz haben als Paar im Bühnenprogramm so ihre Probleme.
Peter Buchenau und Marina Tinz haben als Paar im Bühnenprogramm so ihre Probleme. | Bild: Benjamin Schabel

„Comedy ist ein toller Ausgleich zu meinen anderen Tätigkeiten“, sagt Buchenau, „ich stehe liebend gerne auf der Bühne“. Die Kabarett-Comedy-Show bringt er gemeinsam mit wechselnden Bühnenpartnerinnen jährlich rund 120-mal auf die Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Wehr und Titisee wird Marina Tinz den weiblichen Part des Kabarett-Duos übernehmen, die bereits im Gloria-Theater in Bad Säckingen Teil des Ensembles beim Musical „Happy Landing“ war.

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Dass es Peter Buchenau in diesem Jahr gleich zwei Mal auf Bühnen in seiner alten Heimat verschlägt, freut ihn besonders: „Es ist immer wieder schön, an die Orte der Kindheit zurückzukehren. Meine Eltern wohnen noch in Öflingen und freuen sich schon sehr auf den Abend“, sagt er. „Außerdem freue ich mich darauf, den Rhein zu sehen, in dem ich schwimmen gelernt habe, und ein gutes Stück Schwarzwälder Kirschtorte zu essen“, fügt er hinzu.

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