Seit dieser Woche ist der erste Abschnitt der Breitmattstraße für den Verkehr freigegeben. Die noch fehlenden neuen Leuchten sollen noch in dieser Woche installiert werden. Anschließend werden die alten Peitschenleuchten abgebaut. Dies teilte Helge Laufer vom Bauamt in der Gemeinderatssitzung am Dienstag mit.

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Rund 14 Monate mussten die Anwohner zwischen Waldstraße und Unterem Schlossweg Geduld haben, bis die umfangreiche Sanierung nun abgeschlossen wurde. In Abschnitten habe man sich auf der knapp 300 Meter langen Strecke entlang gearbeitet und dabei manchmal für Irritationen gesorgt: Immer wieder mussten Bereiche zugeschüttet und wieder aufgegraben werden. „Es schien ein Schildbürgerstreich zu sein“, sagte Karin Gallmann (SPD) in der Gemeinderatssitzung. Tatsächlich handelte es sich um eine technische Notwendigkeit, erklärte Bauleiter Christian Raiber.

Wildes Parken

Da die Sanierung der Wasserleitungen und des Abwasserkanals sowie der Verlegung von Leerrohren für Glasfaserkabel im laufenden Betrieb erfolgten, konnten immer nur Teilstücke bearbeitet werden. Diese liegen zudem in unterschiedlicher Höhe unter der Straße. Um den Bauabschnitt nun tatsächlich zum Ende zu bringen, diskutierte der Gemeinderat nun die Verteilung der zukünftig fest vorgegebenen Parkplätze entlang der Straße. Dies sei dringend nötig, so Gallmann, da bereits einen Tag nach der Freigabe der Straße wild geparkt werde.

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Von den theoretisch möglichen 19 Parkplätzen will die Stadtverwaltung nun 15 Parkplätze zunächst provisorisch einzeichnen. Man habe sich für diese Anzahl entschieden, da nach Prüfung so das Durchkommen der Feuerwehr und anderer großer Fahrzeuge sicher gewährleistet sei. Stefan Engel (Grüne) regte trotzdem an, das maximal mögliche an Parkplätzen zu nutzen, um so die gewünschte Verkehrsberuhigung zu erzielen. Mehrheitlich stimmten die Gemeinderäte für die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Lösung mit 15 Parkplätzen, Gegenstimmen gab es von Stefan Engel und Vito Doria (Grüne).

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Bereits in diesem Jahr soll die Ausschreibung für den nächsten Bauabschnitt erfolgen, so Helge Laufer. Damit verspreche man sich bessere Preise als bei einer Ausschreibung im Frühling. Den dafür nötigen Vorgriff auf den Haushalt 2020 genehmigte der Gemeinderat einstimmig. Die Arbeiten am zweiten Abschnitt zwischen Unterem Schlossweg und Lindstraße sollen im Mai beginnen. Der zweite Bauabschnitt ist 370 Meter lang, die Bauzeit ist bis Sommer 2021 vorgesehen. Auch hier wurden bereits Altlasten unter dem Straßenbelag entdeckt, die von alten Aufschüttungen und der alten Teerschicht stammen. Insgesamt wird dieser Abschnitt etwa 1,7 Millionen Euro kosten, so Laufer.