Wehr Helfen statt wegschauen: Neun neue Streitschlichter an der Gemeinschaftsschule in Wehr

Das Schulleben der Gemeinschaftsschule bereichern neun neue Streitschlichter. Alle erhalten eine Urkunde nach erfolgreiche Ausbildung.

Wehr (gsl) Sie gehen keinem Streit aus dem Weg, die neun neuen Streitschlichter der Gemeinschaftsschule, die erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Alle kommen aus der achten Jahrgangsstufe.

Da ist einerseits der kritische Blick auf die eigene schulische Vergangenheit wichtig gewesen. Andererseits gehören die Schüler nun zu den älteren auf dem Schulhof auf der Zelg. Vorbild, Respekt, Regeln und eben in Streitfällen auch als anerkannter Schlichter einzugreifen – Worte, die den Schülern nun locker aber fundiert über die Lippen kommen. Für jeden gab es am Freitagmorgen eine Anerkennungs-Urkunde, mit vorgeschalteter Prüfung, die alle bestanden haben.

Simona Winkler hatte als Schulsozialarbeiterin gleich auch noch einen persönlichen Brief einzeln mitgegeben. Stärken und Schwächen, das Miteinander einübend oder die individuelle Verhaltensweise sind einzeln von Winkler charakterisiert worden.

David Baumgard formulierte die Intension der Streitschlichter wie folgt: "fürs eigene Leben gelernt und gleichzeitig auch an der guten Schulkultur positiv mitwirken". Das nahm der kommissarische Schulleiter Nikolas Knust gleich in seiner Ansprache an die Schüler mit auf. "Die Art und Funktion der Streitschlichter ist wichtig für die Schulkultur", so Knust, "und ihr tragt nun Verantwortung". Der Trubel im Klassenverband oder auf dem Schulhof werde ruhiger und besonnener mit Hilfe von Streitschlichter. Ann-Kathrin Leide hatte als Lehrerin die pädagogische Vermittlung der unterschiedlichen Themen mit aufbereitet. Didaktische und schulische Kompetenz sei abwechslungsreich den Schülern vermittelt worden.

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