Der Wehrer Stadtrat Helmut Steinebrunner (CDU) distanziert sich vom Inhalt des Glückwunschbriefs, den Bürgermeister Michael Thater nach der Kommunalwahl an Klaus Denzinger geschrieben hat. Thater war am 26. Mai ebenso wie Denzinger wieder in den Kreistag gewählt worden. Allerdings hatte der auf der Liste der Freien Wähler kandidierende aktuelle Wehrer Bürgermeister 2548 Stimmen erhalten, sein auf der Liste der FDP angetretener Amtsvorgänger 4010 Stimmen.

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„Ich freue mich mit Ihnen über Ihren Wahlerfolg und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg als Kreisrat eine glückliche Hand in allen politischen Entscheidungen – und ein Quäntchen mehr Sachlichkeit“, hatte Thater darauf an Denzinger geschrieben. Und: „Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, sich als Kreisrat tatsächlich einmal für die Belange der Menschen im Landkreis einzusetzen?“

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Steinebrunner erklärt jetzt dazu: „Es nicht nachvollziehbar das der Bürgermeister der Stadt Wehr, an den Kreistagskollegen und Altbürgermeister so ein Glückwunschschreiben mit dem Briefkopf ‚Der Bürgermeister der Stadt Wehr' verschickt.“ Für die anstehenden Herausforderungen im Gemeinderat sollte Energie zum Wohle der Bürger eingesetzt und nicht anderweitig verschleudert werden.

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Erst vor wenigen Tagen hatte der frühere Wehrer Stadtrat Gérard Reichert Thater wegen des Glückwunschschreibens an Denzinger öffentlich zum Rücktritt aufgefordert. Thater habe nicht nur Denzinger beleidigt, „sondern auch uns Wehrerinnen und Wehrern gezeigt, was er von uns hält“, so Reichert.