Einen Sternritt nach Rotzingen unternahmen jüngst die Reiter der Vereinigung der Freizeitreiter & Fahrer Deutschland (VFD), Bezirksverband Wehratal. Melanie und Andreas Frank vom Lehmgrubenhof in Rotzingen empfingen im Laufe des Samstags 25 Reiter mit ihren Pferden, auch eine Kutsche traf ein. Die Pferde wurden in den vorbereiteten Paddocks mit Heu und Wasser versorgt. Bereits einen Tag zuvor kamen zwei Wanderreiter mit drei Pferden (darunter ein Packpferd) und ein Hund am Hof an. Auf deren zwölftägiger Tour haben sie hier einen Tag Rast eingelegt. Dies schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

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Das DRK Görwihl und die Rettungshundestaffel Bad Säckingen kümmerten sich um die Verpflegung der Gäste. Nachdem der Samstag kühl und nass begann, lichtete der Himmel pünktlich zu Beginn des Geschicklichkeitsparcours auf. Somit konnten 25 Reiter bei idealen Bedingungen starten. Bei der ersten Aufgabe ging es um Zeit und Geschicklichkeit. Es musste je eine Kartoffel auf einem Löffel von A nach B balanciert werden. Es galt, in drei Minuten so viele Kartoffeln wie möglich in einem Eimer zu sammeln.

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Danach wurde die Rittigkeit mit verschiedenen Hindernissen (Stangen und Pylonen) abgerufen. Ein Ball sollte vom Pferd aus in einen Korb geworfen werden und auch Fragen rund um das Pferd wurden gestellt. Viel Spaß gab es für die Zuschauer, als die Reiter auf Rody, dem Hüpfpferd, eine bestimmte Strecke galoppieren mussten, das eigene Pferd sollte brav an der Hand mitlaufen. Zum Schluss wurde das Pferd auf die Waage gestellt, um das tatsächliche Gewicht festzustellen. Zuvor wurde dieses von den Reitern geschätzt.

Stichfrage

Mit Punktgleichstand gab es zwei erste Plätze. Somit gab es eine Stichfrage. Das Gewicht eines Pferdes von Familie Frank wurde geschätzt. Sabine Kiewitt kam der Lösung am Nächsten und belegte mit ihrem Pferd Schanchot den ersten Platz und sicherte sich den Pokal. Für jeden Teilnehmer gab es für die souveränen Leistungen reichlich Preise und eine Stallplakette.

Feiern und Aufbruch

Den Abend ließen viele am Lagerfeuer unweit der Cocktailbar ausklingen. Die ausgelassene Stimmung hielt bis weit nach Mitternacht an. Am Sonntagmorgen wurde ein reichhaltiges Frühstücksbüfett angeboten, alleine dafür hat sich das Aufstehen gelohnt, schreibt der Verein. Danach traten die Reiter mit ihren Vierbeinern den Heimweg an.