Die Fröschezunft lädt zu ihrem am kommenden Wochenende 8. und 9. September stattfindenden Herbstfest ein. Stattfinden wird dieses im Wehrer Juch auf dem Areal des Kleintierzuchtvereines.

Anders als bisher wird die Veranstaltung über zwei Tage gehen. "Wir haben uns im Vorstand über eine Ausweitung des Festes ausgetauscht und dabei Einigung erzielt, aus bisher einem Festtag zwei zu machen", so Zunftmeisterin Yvonne Schmid. "Aufbauen am Samstag müssen wir sowieso, warum dann nicht gleich auch loslegen?", so die Meinung. Also wird das Fest um 18 Uhr gestartet, so Schmid.

Genügend aktive Zunftmitglieder und Hilfswillige seien vorhanden, um die zwei Tage gut über die Runden zu bringen. Auch sind wir auf jede Wetterlage eingestellt. Regen brauche niemanden abschrecken, so die langjährige Zunftmeisterin. Große Flächen sind überdacht oder mit Pavillonzelten sicher gemacht.

Gefeiert im Haselbachtal wird von den Fröschen seit inzwischen über 50 Jahren. In den 1960er Jahren zuerst auf der Kaiserwiese im Dörfle. Als diese nicht mehr zur Verfügung stand in einer Omnibushalle hinter der inzwischen Geschichte gewordenen „Frohen Einkehr“, danach im Dörfle selbst und als dieser Platz zur nicht mehr benutzbaren Zone erklärt wurde, folgte der Umzug ins Juch, wo man vis-à-vis der Gartenfreunde und des TV Wehr heute noch seinen Standort hat. Und immer war man in Nachbarschaft des Haselbaches. Jenes Gewässers, das seit Menschengedenken das westliche Wehr von Norden bis Süden durchfließt.

Tradition wie das Fest hat bei der Zunft auch das Essen, das als besonderen Gaumenschmaus zünftiges Knoblauchgyros bietet. Aber nicht nur das hat man im Angebot. Es gibt selbstverständlich auch noch andere Speisen. So auch ein großes Kuchen- und Tortenangebot, welches in der Hütte des KTZV zu finden sein wird. Weil die Frösche in ihrem Herbstfest im weitesten Sinne auch noch ein Familienfest sehen, gibt es natürlich auch Unterhaltung für Kinder.