Wehr/Öflingen (iku) Seit März 2015 hat die katholische Seelsorgeeinheit Wehr-Öflingen-Schwörstadt nur noch einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat. Das Zusammenwachsen der drei Pfarreien und das Finden gemeinsamer Wege und Strukturen in der Gemeindearbeit steht weiterhin an erster Stelle der Prioritätenliste und beherrschte auch die jüngste Sitzung des Pfarrgemeinderats am Dienstag in Öflingen.

Einen besonderen Höhepunkt plant der Pfarrgemeinderat nun als äußeres Zeichen der Einheit: Am Sonntag, 17. Juli, findet ein Berggottesdienst genau auf dem Schnittpunkt der drei Gemeindegrenzen auf dem Dinkelberg statt. Zelebriert wird der besondere Gottesdienst von dem emeritierten Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Ein weiteres integratives Projekt – hier aber im Hinblick auf die Integration von Asylsuchenden – findet am Sonntag, 3. Juli, in Öflingen statt. Im Rahmen der Patroziniumsfeier organisieren die Öflinger im Anschluss an die Prozession einen Mittagstisch im Pfarrheim mit tatkräftiger Unterstützung von Asylsuchenden. Organisator Hans Loritz verriet im Rahmen der Sitzung, dass man dementsprechend auch arabische Einflüsse auf der aus drei verschiedenen Menüs bestehenden Speisekarte finden wird.

Ein positives Fazit zog der Pfarrgemeinderat in der Nachlese zum Fronleichnamsfest. Besonderer Dank gebühre hier allen Helfern, die in Form von Blumenteppichen und mit dem Schmücken der Häuser zur besonderen Atmosphäre der Prozession beigetragen haben, insbesondere auch den vielen jugendlichen Helfern wurde gedankt.

Aus den verschiedenen Fachgremien berichtete Stiftungsrat Berthold Eschbach, dass der Haushaltsplan für 2016 zwischenzeitlich durch das Ordinariat in Freiburg ohne Beanstandungen genehmigt worden sei und man einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen könne. Elisabeth Theobald-Lachenmeier, Leiterin des Caritas-Ausschusses, informierte die Mitglieder über den neu eingerichteten Krankenbesuchsdienst unter Leitung von Veronika Jeck und einen geplanten Flyer, in dem soziale Dienste und Einrichtungen für verschiedene Not- und Lebenslagen übersichtlich aufgeführt werden sollen.

Beschlossen wurde daneben vom Pfarrgemeinderat, dass man zur Vereinheitlichung und zum Zwecke einer für die Gottesdienstbesucher klaren und verständlichen Regelung ab dem Freitag, 1. Juli, alle Werktagsgottesdienste jeweils um 18.30 Uhr beginnen wird.