Wehr Enkendorfmarkt: Ein Markt zum Erleben und Genießen

10 000 Besucher genossen am Wochenende das Angebot auf dem Enkendorfmarkt. Auch Landrat Martin Kistler zeigte sich begeistert von dem bunten Treiben. Organisator Helmut Steinebrunner zeigte sich vollkommen zufrieden.

Wehr – Zu einem Kaufhaus unter freiem Himmel verwandelte sich am Samstag der Wehrer Ortsteil Enkendorf. 135 Aussteller gaben sich im „Freistaat“ ein Stelldichein, ein buntes und abwechslungsreiches Angebot, aber auch die Vorführung alter Handwerke und Musik lockten die Besucher in Scharen.

Allein schon das Ambiente des Wehrer Ortsteils mit seinem dörflichen Charakter ist etwas Besonderes. In Gärten und auf Fenstersimen leuchtet Blumenpracht, Kürbisse und andere Dekorationen verleihen dem Ortsteil ein herbstliches Gesicht. Und auch das Wetter spielte wieder einmal mit, bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich bestens durch das Kaufhaus unter freiem Himmel flanieren.

Auch das Angebot ließ keine Wünsche offen. Da gab es kreatives Kunsthandwerk, Selbstgebasteltes und Selbstgestrickes wie Socken oder Mützen, Marmelade, Liköre, Brot, Wurst, Speck, Käse, Obst und vieles mehr, an vielen Ständen gab es „Versucherle“. Bei einem kleinen Flohmarkt freute sich so mancher über ein Schnäppchen.

Vertreter historischen Handwerks ließen sich bei ihrer Arbeit über sie Schulter schauen, da konnte man unter anderem miterleben, wie die Körbe, die zum Verkauf standen, entstehen. Im Rahmen einer kleinen Ausstellung waren landwirtschaftliche Geräte, unter anderem etliche Traktoren zu sehen.

Zahlreiche Straußwirtschaften luden zum Verweilen ein und lockten mit einem abwechslungsreichen kulinarischen Angebot: Würste vom Grill, Ochs am Spieß, Wildsaufrikadellen bis hin zu Rahmkuchen und vieles mehr. Natürlich durfte auch das eigens für den Markt gebraute Bier nicht fehlen. Nach dem Fassanstich durch Altbürgermeister Klaus Denzinger wurde ein Fass nach dem anderen geleert. Da brauchte es schon etwas Geduld, denn am Bierausschank hieß es Anstehen. Und in dem Biergarten war kaum mehr ein freier Platz zu finden.

Abwechslungsreich war auch die musikalische Unterhaltung. Sechs Orchester sorgten beim Akkordeonhock des Akkordenorchesters Wehr für beste Stimmung. Unterhaltung der etwas anderen Art boten die Spielleute Skadefryd, die mit mittelalterlicher Marktmusik durch die Straußen zogen. Musikalisch klang das Markttreiben am Abend in der Kulturscheune von Klaus Brandl aus, wo die Brass-Buebe und The Rangers die Bühne rockten.

Rund 10 000 Besucher waren im Laufe des Tages auf den Markt geströmt, sie kamen nicht nur aus der Region, sondern auch aus Norddeutschland, dem Elsass und der Schweiz. Landrat Martin Kistler zeigte sich begeistert von dem Markttreiben. Beim nächsten Enkendorfmarkt werde er wieder dabei sein, kündigte er an. Höchst zufrieden mit dem Markt zeigte sich Hermut Steinbrunner, der die Organisation künftiger Märkte in die Hände seiner Tochter Manuela Steinebrunner gelegt hatte. „Grandios“, lautete sein Fazit, Stimmung und Atmosphäre seien toll gewesen und auch die Marktbeschicker hätten sich sehr zufrieden gezeigt.

Bildergalerie im Internet:www.suedkurier.de/bilder

Ihre Meinung ist uns wichtig
☀ Einzigartige Sonnenstücke vom See ☀
Neu aus diesem Ressort
Wehr
Wehr
Wehr
Wehr
Wehr
Wehr
Die besten Themen