„Drei Bürgermeistern haben wir dieses Schild und damit dieses Fest zu verdanken“, erklärte Organisator und CDU-Stadtrat Helmut Steinebrunner.

Da wäre zum einen der Initiator und „Enkendorf-Bürgermeister“ Hermann Reiniger für das Aufstellen des ersten Schildes 1991. Dieses hielt nicht lange, immer wieder gab es Streit mit der Stadt.

Darum galt Steinebrunners Dank auch dem Alt-Bürgermeister Klaus Denzinger. Dieser hatte im Herbst 1999 zugestimmt, dass auf dem privaten Grundstück von Adolf Büche ein Ortsschild stehen darf.

Und schließlich galt der Dank noch dem aktuellen Bürgermeister Michael Thater. Denn eine Diskussion über das Schild im Gemeinderat hatte erst die Idee zum Fest gegeben.

Dass der Ausruf des Freistaats erst in zwei Jahren Jubiläum feiert, stört wenig: Man werde dann einfach nochmal feiern, so Steinebrunner. 

Mit zwei Freistaateigenen Brauereien war man am Samstag bestens für die zahlreichen Gäste gewappnet. 100 Liter Freibier der Brauereien Daniel Meier und Joachim Onderka wurden ausgeschenkt.

Auf großes Interesse stieß die Fotowand mit Bildern rund ums Enkendorf, vom Markt und den Rangers bis hin zum Tauziehen. Und gerade aus dieser sportlichen Aktivität kam die Idee zum Schild, weiß Josef „Sepp“ Wassmer.

Der Enkendörfler im Wehrer Exil war Teil der Mannschaft. „Wir haben uns immer im Café Enkendorf und bei mir in der Garage getroffen. Da habe ich dann das Schild gebaut“, erinnert sich Wassmer.