Die Seelsorgeeinheit Wehr will den Besuchsdienst für kranke und einsame Menschen intensivieren. Früher konzentrierte sich der Besuchsdienst mehr oder weniger auf das Krankenhaus in Bad Säckingen. Doch mittlerweile gibt es immer mehr – besonders ältere – Menschen, die kaum noch Besuch erhalten. Sie fühlen sich einsam und verlassen, egal ob sie sich im Krankenhaus, einem Pflegeheim oder in ihrer Wohnung aufhalten.

Deshalb will die Seelsorgeeinheit Wehr-Öflingen-Schwörstadt den Besuchsdienst intensivieren und hat sich in der jüngsten Sitzung des Caritas-Ausschuss ausführlich zu diesem Thema beraten. Dazu wird eine Organisationsstelle eingerichtet, bei der die Fäden zusammenlaufen sollen. Es werden die Adressen der einsamen Menschen erfasst und an mögliche ehrenamtliche Helfer weitergegeben.

Schulung im Angebot

Für die Organisation konnte Veronika Jeck, Mühlenstraße 17 in Wehr-Öflingen, gewonnen werden. Sie hat darin Erfahrung, da sie in ihrer Zeit als Pfarrsekretärin unter Pfarrer Balles schon den Besuchsdienst organisiert hatte. Sie freut sich auf diese Aufgabe und braucht aber dazu noch Helferinnen und Helfer: Gesucht werden Frauen und Männer, die bereit sind, diesen wichtigen menschlichen Dienst nach ihren zeitlichen Möglichkeiten zu erbringen. Dabei können auch Menschen mitmachen, die über kein Fahrzeug verfügen und dann halt nur in ihrem Wohnort zu Einsatz kommen. Zur Vorbereitung auf den Besuchsdienst wird die Seelsorgeeinheit Wehr-Öflingen-Schwörstadt eine Schulung anbieten, die das Rüstzeug für diesen sehr wertvollen Dienst bereitet.Sicher ist aber schon jetzt, dass die Helferinnen und Helfer des Besuchsdienstes auf sehr dankbare Menschen treffen werden und bald feststellen können, dass dieser Dienst am Nächsten auch viel Freude bereitet.

Interessierte am Besuchsdienst für kranke und einsame Menschen können sich bei Veronika Jeck, Telefon 07761/93 66 34 oder per E-Mail (vjeck@gmx.de) melden.