Voll im Zeitplan liegt der Bau des neuen Kindergartens Bündtenfeld mit angeschlossenem Familienzentrum in der Georg-Kerner-Straße. Davon konnten sich die Gemeinderäte bei der Besichtigung aller städtischen Betreuungseinrichtungen am Freitagnachmittag überzeugen. Zum Jahresende soll der neueste Wehrer Kindergarten fertig sein, Der Einzug der 46 Kinder des Kindergarten in der Au wird voraussichtlich erst Anfang 2020 vollzogen – „Ganz ohne Zeitdruck“, wie heike Bohnsack-Roth, im Rathaus für die Kindergärten zuständig, betonte. „Vielleicht wird es aber schon eine Weihnachtsfeier in den neuen Räumen geben.“ Nach und nach soll sich der insgesamt fünfgruppige Kindergarten anschließend füllen.

Deutlich enger geht es derzeit noch im Kindergarten In der Au zu, der im neuen Kindergarten aufgehen wird. Bilder: Justus Obermeyer
Deutlich enger geht es derzeit noch im Kindergarten In der Au zu, der im neuen Kindergarten aufgehen wird. Bilder: Justus Obermeyer | Bild: Obermeyer, Justus

Wer allerdings glaubt, mit den drei zusätzlichen Gruppen im Bündtenfeld sei der Bedarf der Stadt zunächst einmal gedeckt, täuscht sich: „Der neu gewählte Gemeinderat wird innerhalb seiner Amtszeit einen weiteren Neubau beschließen müssen“, ist sich Bürgermeister Michael Thater sicher. Denn die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist aktuell und auch auf absehbare Zeit ungebrochen. Bis auf den neuen Kindergarten werden alle Einrichtungen im Januar voll belegt sein.

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Zunächst einmal freuen sich die Gemeinderäte aber über die neueste Einrichtung: Das Familienzentrum im ersten Oberschoss des Neubaus. „Die Stadt kann stolz sein, das wird das allerschönste Familienzentrum in den Kreisen Waldshut und Lörrach„, so Hauptamtsleiterin Yasemin Krause.

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Der Kontrast für die Stadträte konnte bei der Besichtigung kaum größer sein: Vor dem Neubau besuchten die Räte den Kindergarten In der Au, dessen Räume nicht mehr den baulichen Vorgaben entsprechen. „Er war damals als Provisorum eingerichtet worden, aber manchmal halöten Provisorien ewig“, erinnerte Bürgermeisterstellvertreter Paul Erhart an „die Notlösung in der Au“. Nach immerhein 21 Jahren darf Kindergartenleiterin Gabriele van Kreij nun schon bald umziehen.

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