Die Fröschezunft feiern im kommenden Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Zum 70. Ehrenfest organisieren die Frösche den Nachtumzug und entscheiden auch, wer beim Nachtumzug mitziehen darf. Zunftmeisterin Yvonne Schmid hatte bei der Hauptversammlung am Freitagabend in der „Krone“ ein leichtes Heimspiel. Die Mitglieder der Frösche stehen gerne wieder für ihre Ämter parat. Ohne Ausnahme sind alle Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt worden.

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Als aktive Zunft wurde einen Monat vor der Proklamation der kommenden Fasnachtssaison erst einmal der Blick auf das Zurückliegende und Erreichte geworfen. Narrentreffen, aktive Teilnahme an den örtlichen Festen unterm Jahr und die Pflege der Gemeinschaft sind seit Jahrzehnten lieb gewonnene Routine. Die zweitälteste Wehrer Zunft kennt die Gepflogenheiten und pflegt die Traditionen.

Positive Bilanz

„Das Fröschlefest war wieder ein toller Erfolg“, sagte Schmid mit recht knapp gehaltenen Worten. Sie steckt bereits tief in der Organisation des Geburtstagsjahrs drin. Da ist der Blick auf die Kasse permanent wichtig. Aber ihre Vereinskasse ist gut gefüllt. Vom Kuchenverkauf bis zu den Festeinnahmen kam einiges in die prall gefüllte Kasse. Iris Schmitz hatte da am Freitagabend in ihrem Rechenschaftsbericht als Kassiererin leichtes Spiel. Gleichzeitig optimierte Schmitz die Vereinssatzung. Auch im Hinblick auf die Erteilung der steuerlichen Gemeinnützigkeit der Frösche ist alles im Lot.

Mehr als 50 Zünfte eingeladen

Von Seiten der Wehrer Narrenzunft konnte Renate Schaffner nur Bestes über die Einschätzung der Frösche berichten. Die Dankbarkeit an die immer stark vertretene Fröschezunft durfte bei den Dankesworten nicht fehlen. Zunftmeisterin Schmid berichtete gleich über den aktuellen Stand der Planungen. Etwas über 50 Zünfte sind für den Nachtumzug eingeladen und hatten zugesagt. Einzig die nötigen Anträge und Genehmigungen sind noch nicht bearbeitet oder erteilt worden. Auch bei den turnusmäßigen Neuwahlen war Bestätigung die Regel. Kai Schmied ist weiterhin zweiter Zunftmeister, Nikolas Schmid der Schriftführer und Carmen Sohst die maßgebliche Kleiderwartin.

22 Ehrungen in diesem Jahr

22 Ehrungen konnten bei den Fröschen in diesem Jahr vorgenommen werden. Seit 1954 ist Robert Seelmann dabei – 65 Jahre Fröschezunft und weiterhin aktiv. Ilse Berger kommt auf 50 Jahre. Günther Hierholzer auf 40, Michael Gutmann, Antje Schaub und Achim Schaub mit 35 Jahren, Marion Steinmann seit 30 Jahren, Ulrich Berger und Nikolas Schmid sind für 25 Jahre geehrt worden. Thomas Abel ist seit 20 Jahren dabei. Elisabeth und Stefan Bihlmann, Siglinde und Dieter Hertwig sowie Markus Saaler sind seit 2004 dabei. Auf zehn Jahre kommen Wolfgang Dörr, Lioba Erhard, Carina Mutter, Christine Schmid, Kai Schmied und Iris Weinbrod. Michael Weinbrod ist die geehrte Kaulquappe mit seinen jungen fünf Jahren bei den Fröschen.

Der Verein: Die Fröschezunft Wehr feiert 2020 ihr 70-jähriges Bestehen. Zunftmeisterin ist Yvonne Schmid. 129 Mitglieder, mit 20 Aktiven, sind in ihrem grünen Fröschehäs eine unverkennbare Marke in der Fasnacht.