Zum 45. Mal lädt die Servicegemeinschaft Wehr (SGW) zusammen mit der Stadt Wehr am Samstag, 7. Dezember, zum traditionellen Nikolausmarkt ein. In der gesamten Innenstadt kann von 11 bis 20 Uhr in den Geschäften und an den Ständen entlang der Hauptstraße weihnachtliche Stimmung genossen und eingekauft werden. 

Die Weihnachtsbäume stehen bereit und auch die ersten Hütten sind aufgebaut, die Vorfreude auf den Nikolausmarkt steigt nicht nur bei Stephan Ruthe und Peter Hofmeister von der Servicegemeinschaft. „In diesem Jahr hat uns Manfred Schmidt wirklich super schöne Bäume gebracht“, freut sich Ruthe. Die SGW hat bereits 21 Bäumchen entlang der Hauptstraße mit Lichterketten dekoriert. Neben individuellen Angeboten der einzelnen Geschäfte werden auch viele Anbieter aus der Region und hiesige Vereine auf dem Markt vertreten sein.

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Rund 60 Teilnehmer haben sich angekündigt, darunter sowohl alte Bekannte als auch Neuzugänge. „Ich freue mich sehr, dass der Freudeskreis Granja el Ceibo in diesem Jahr wieder ihre heiß begehrten Empanadas anbieten wird. Gespannt bin ich auf die Seelbach-Gaischder aus Niederhof und ihr Glühbier“, sagt Mitorganisator Stephan Ruthe, und weiter: „Durch unsere Vereine sind wir kulinarisch sehr gut aufgestellt.“

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Um 14 Uhr lädt dann der Nikolaus zum Fototermin ein. Auf dem Talschulplatz umrahmen der Gospelchor Happy People sowie der ökumenische Chor den Markt musikalisch. „Die Stadtmusik wird mit Bläserensembles unterwegs sein, ebenso die Flötengruppen der Wehrer Schulen“, freut sich Ruthe. Zusammen mit Klaus Frey von der SGW und Sabrina Huber, Filialleiterin der Sparkasse in Wehr, organisiert der Geschäftsmann bereits seit mehr als 20 Jahren den Nikolausmarkt, der einst von seinem Vater mit ins Leben gerufen worden war.

Über die Jahre habe es immer wieder Veränderungen gegeben, so Ruthe. Neu in diesem Jahr ist, dass die Stadt Wehr sich stärker einbringt. „Wir arbeiten seit letztem Jahr mit der Stadt an einem Entwicklungskonzept für den Nikolausmarkt“, erklärt Hofmeister. Erste sichtbare Veränderungen durch die engere Zusammenarbeit sind zwei neuen Stände aus Holz für einen zukünftig einheitlicheren Auftritt. „Wir experimentieren ein wenig, vieles ist noch in der Entwicklung. Möglich wäre auch eine Ausweitung auf mehrere Tage“, sagt Ruthe. Während der Adventszeit werden die beiden Hütten beim „Storchehus“ immer wieder am Abend geöffnet sein, erklärt Ruthe. In wechselnder Besetzung werden die Wehrer Vereine in der Maronihütte und in der Hütte des Countryclubs bewirten, der jeweils nächste Termin ist an der Hütte ausgehängt.