Die evangelische Kirchengemeinde Wehr-Öflingen wählte am Sonntag ihren Kirchengemeinderat. Die Wahl war nicht spannend, weil genau so viele Gemeindeglieder kandidierten, wie zu wählen waren. Trotzdem wurde die Wahl sehr ernst genommen. Sehr bewusst haben viele der Wählerinnen und Wähler ihre Kreuze auf dem Wahlzettel gesetzt, denn sie wollten offensichtlich ihren persönlichen Schwerpunkt bei der Zusammensetzung des Kirchengemeinderats dokumentieren.

Die Kirchenwahl ist geheim, aber die Auszählung erfolgt öffentlich. So konnte man verfolgen, wie gewählt wurde. Die Briefwahl stellte einige wenige vor Probleme, manche ließen sich auch helfen. Das Auspacken der vielen Wahlbriefe dauerte deutlich länger als vermutet. Gegen 17 Uhr war die Auswertung beendet und die Wahlparty konnte beginnen. Alle Kandidierenden haben die Wahl angenommen.

Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Pfarrer Peter Hasenbrink, zeigte sich erfreut, dass sich viele an der Wahl beteiligt hatten, obwohl eine Auswahl nicht möglich war. Er dankte allen Kandidierenden für Ihre Bereitschaft zur Kandidatur und wünschte ihnen für ihr Amt als Kirchengemeinderat Gottes Segen. Dann wurde mit Sekt aus dem Weltladen angestoßen.

In neuem Licht erstrahlt seit Sonntag in den Abendstunden die evangelische Friedenskirche. Bild: Justus Obermeyer
In neuem Licht erstrahlt seit Sonntag in den Abendstunden die evangelische Friedenskirche. | Bild: Obermeyer, Justus

Die Evangelische Kirchengemeinde Wehr und Öflingen entstand im Jahr 2014 aus den Kirchengemeinden in Wehr und Öflingen. Sie umfasst etwa 2600 Gemeindeglieder in beiden Ortsteilen. Gottesdienste werden regelmäßig in der Christuskirche (Öflingen) und der Friedenskirche (Wehr) gehalten. Die Kirchengemeinde wird vom Kirchengemeinderat geleitet, in dem neben den beiden Pfarrer die bei der Kirchenwahl Gewählten Sitz und gleichberechtigte Stimme haben.