Die Spielvereinigung (Spvgg) Wehr hat einen neuen Vorsitzenden: Er heißt Pietro Donato. Der seit 26 Jahren im Verein tätige bisherige Jugendleiter wurde in der Hauptversammlung einstimmig in sein neues Amt berufen. Donato wird aber weiter auch einen Blick auf die Jugend werfen.

Der bisherige Vorsitzende Massimo Stefanelli zog sich ins zweite Glied zurück und wird als Beisitzer dem Verein zur Verfügung stehen. In ihren Ämtern bestätigt wurden Roland Kuhne (Präsident), Francesco Campagna und Ivan Lomartire (Beisitzer). Andreas Eberwein ist neuer Schriftführer.

Stefanelli konnte sportlich ein sehr gutes Resümee ziehen. Der Aufstieg der ersten Mannschaft und der vierte Platz der zweiten Mannschaft entsprachen in etwa den Erwartungen. Gutes Training und die Aufbauarbeit bei der Jugend hätten letztendlich zu diesem guten Resultat geführt, so Stefanelli. Längerfristig hofft man, noch größere Ziele zu erreichen.

Dance-Factory hat 150 Mitglieder

Aufhorchen ließ die 2016 gegründete Dance-Factory. "Die Gruppe schlug voll ein und zählt jetzt bereits an die 150 Mitglieder", wie Stefanelli konstatierte. Was diesen fehle, seien bessere Trainingsmöglichkeiten, und die seien bis heute nicht vorhanden. Hier fühle sich der Verein von der Stadt im Stich gelassen. Von dort höre man immer, dass alle Hallen belegt seien.

Doch die Vereinsverantwortlichen bei der Spvgg Wehr sind überzeugt, dass man "mit etwas mehr gutem Willen", auch von Seiten der Benutzer, die oft gar nicht ihre Zeiten beanspruchen, etwas verbessern könne. Trainieren können die Tänzer derzeit in einem Geräteraum und einem angemieteten Raum eines privaten Fitnesscenters. Man arbeitete daran, dies zu ändern, was natürlich nur über die Stadt und mit deren Hilfe gehe.

Probleme bei Koordination und Absprachen

Das anwesende Gründungsmitglied der Spvgg Wehr, CDU-Stadtrat Helmut Steinebrunner, betonte, dass der Verein nicht weniger Unterstützung von der Stadt erhalte als andere. Allerdings sieht auch er Probleme in der Koordination und in der Nichteinhaltung von Absprachen, wie das offenbar beim kürzlich erfolgten Stadionumbau in der Frankenmatt geschehen sei. Da ging es um die Nutzung des Kunstrasenplatzes. Er selbst stehe immer zu einem Gespräch zur Verfügung und das glaube er auch im Namen seiner Stadtratskollegen versichern zu können. Steinebrunner lobte besonders die in der Spvgg gelebte Integration.

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Zu hohe Strafen im Spielbetrieb

Präsident Roland Kuhne, bekannt dafür, mit seiner Meinung nicht hinterm Berg zu halten, bemängelte die nach wie vor zu hohen Strafen im Spielbetrieb. Mache jeder im Verein seinen Job richtig, könnten diese vermieden werden. Stein des Anstoßes für ihn sind auch die Fördermittel. Die würden nicht immer den richtigen Adressaten finden. Dies zu ändern liege in der Verantwortung der Stadt und des Gemeinderates.

Ehrungen: Nicole Dudec, Thomas Krämer und Vivien Schick (zehnjährige Mitgliedschaft), Alfonso Petretta (20) und Versicherungen Diewald & Labude (25).

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