Ihr erster Jahresabschluss für 2018 weist einen Gewinn von 135500 Euro aus. Wesentlich dazu beigetragen haben zum einen ein gutes Ergebnis bei den Pflegesatzverhandlungen mit den Versicherungsträgern, zum anderen aber auch eine gute Auslastung des Pflegeheims. „Im Wirtschaftsplan 2018 wurde eine Belegung von 98 Prozent kalkuliert. Im Schnitt lag die Belegung bei 99,61 Prozent“, so Trierweiler. Auch mit den Seniorenwohnungen konnte die Stiftung im vergangenen Jahr ein Plus von 66 000 Euro erzielen.

Unterschiedliche Auffassungen gab es bei den Gemeinderäten in Bezug auf das Angebot Kurzzeitpflegeplätze: Während CDU-Fraktionssprecher Stefan Tussing die Reduzierung auf einen einzigen Platz mit Blick auf die für die Wirtschaftlichkeit maßgebliche Belegungsquote guthieß, sieht SPD-Sprecherin Karin Gallmann die Kapazität als nicht ausreichend an. „Fünf Jahre Wartezeit für einen Pflegeplatz, zu wenig Kurzzeitpflegeplätze – all diese Probleme müssen wir lösen“, so Gallmann. Auch Hans-Peter Zimmermann (FDP) fand: „Ein Kurzzeitpflegeplatz ist zu wenig!“