Wie wird sich die Stadt Wehr in den nächsten acht Jahren verändern? Diese Frage haben wir den drei Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 25. Februar gestellt. Die Antworten der beiden Bewerber Michael Thater und Stefan Mielke dokumentieren wir in einer vierteiligen Serie. Die dritte Kandidatin Fridi Miller aus Sindelfingen hat auf die konkrete Beantwortung der Frage verzichtet.

 

<strong>Brennet Areal (Einzelhandel und Wohnen):</strong> Die größte Veränderung in der Wehrer Innenstadt wird das Brennet-Areal erfahren. Neben dem großflächigen Einzelhandel (Schmidts Markt, Discounter sowie Drogeriemarkt) im Bereich der alten Fabrikhallen, denkt Michael Thater aber schon weiter: Im Norden (im Bereich des heutigen Schmidts Markts) sieht er Platz für Geschosswohnungsbau. Auch ganz im Süden – zwischen Waldstraße und Papierfabrik – will er Platz für Wohnhäuser schaffen. Die Wehra soll bei der Überplanung des Areals auf der ganzen Länge stärker ins Stadtgeschehen eingebunden werden.
Brennet Areal (Einzelhandel und Wohnen): Die größte Veränderung in der Wehrer Innenstadt wird das Brennet-Areal erfahren. Neben dem großflächigen Einzelhandel (Schmidts Markt, Discounter sowie Drogeriemarkt) im Bereich der alten Fabrikhallen, denkt Michael Thater aber schon weiter: Im Norden (im Bereich des heutigen Schmidts Markts) sieht er Platz für Geschosswohnungsbau. Auch ganz im Süden – zwischen Waldstraße und Papierfabrik – will er Platz für Wohnhäuser schaffen. Die Wehra soll bei der Überplanung des Areals auf der ganzen Länge stärker ins Stadtgeschehen eingebunden werden.

 

<strong>Bahnhof Brennet und Nagelfluh (Gewerbe und Verkehrsinfrastruktur)</strong>: Kaum noch zu erkennen soll in acht Jahren das Gebiet um den Bahnhof Brennet sein – wenn es nach Michael Thater geht. Ob nun die Autobahn hier als Konsens-Trasse kommt oder nicht: "Der Bereich wird komplett überplant." Ein Park-and-Ride-Parkplatz beim Bhanhalt der dann elektrifizierten bahnstrecke gehört ebenso dazu wie zusätzliche Gewerbefläche im Bereich Nagelfluh. Und auch der Badestrand am Rhein wird durch das IBA-Projekt Rheinliebe aufgewertet.
Bahnhof Brennet und Nagelfluh (Gewerbe und Verkehrsinfrastruktur): Kaum noch zu erkennen soll in acht Jahren das Gebiet um den Bahnhof Brennet sein – wenn es nach Michael Thater geht. Ob nun die Autobahn hier als Konsens-Trasse kommt oder nicht: "Der Bereich wird komplett überplant." Ein Park-and-Ride-Parkplatz beim Bahnhalt der dann elektrifizierten Bahnstrecke gehört ebenso dazu wie zusätzliche Gewerbefläche im Bereich Nagelfluh. Und auch der Badestrand am Rhein wird durch das IBA-Projekt Rheinliebe aufgewertet.

 

 

<strong>Öflinger</strong><strong> Straße und Rossmatt: (Gewerbe und Industrie):</strong> "Im Wehrer Süden wird in den nächsten Jahren eine starke Gewerbebauung stattfinden", ist sich Michael Thater sicher. In der Rossmatt (östlich der Öflinger Straße) steht dafür schon jetzt eine Fläche zur Verfügung, die als besonders wertvolles Industriegebiet klassifiziert ist. Teilweise ist dieses Gebiet sogar schon erschlossen. Michael Thater geht außerdem davon aus, dass das freie Novartis-Areal, das vor einigen Jahren durch die Verlegung der Öflinger Straße geschaffen wurde, in spätestens acht Jahren bebaut sein wird. Bild: Novartis
Öflinger Straße und Rossmatt: (Gewerbe und Industrie): "Im Wehrer Süden wird in den nächsten Jahren eine starke Gewerbebauung stattfinden", ist sich Michael Thater sicher. In der Rossmatt (östlich der Öflinger Straße) steht dafür schon jetzt eine Fläche zur Verfügung, die als besonders wertvolles Industriegebiet klassifiziert ist. Teilweise ist dieses Gebiet sogar schon erschlossen. Michael Thater geht außerdem davon aus, dass das freie Novartis-Areal, das vor einigen Jahren durch die Verlegung der Öflinger Straße geschaffen wurde, in spätestens acht Jahren bebaut sein wird. | Bild: Novartis

 

 

<strong>Neue Wohngebiete:</strong> Wehr soll weiter wachsen. Mit dem Öflinger Baugebiet Breit II wird noch in diesem Jahr die vorletzte verfügbare Fläche erschlossen. Um der großen Nachfrage nach neuen Bauplätzen gerecht zu werden, soll schon bald mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes begonnen werden, in dem unter anderem das Bauland für die nächsten 15 bis 20 Jahre festgelegt wird. Michael Thater sieht potentielles Bauland vor allem in Richtung Osten, also in Richtung Hotzenwald. In den Hanglagen gebe es sowohl in Öflingen als auch in Wehr noch attraktive Flächen.
Neue Wohngebiete: Wehr soll weiter wachsen. Mit dem Öflinger Baugebiet Breit II wird noch in diesem Jahr die vorletzte verfügbare Fläche erschlossen. Um der großen Nachfrage nach neuen Bauplätzen gerecht zu werden, soll schon bald mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes begonnen werden, in dem unter anderem das Bauland für die nächsten 15 bis 20 Jahre festgelegt wird. Michael Thater sieht potentielles Bauland vor allem in Richtung Osten, also in Richtung Hotzenwald. In den Hanglagen gebe es sowohl in Öflingen als auch in Wehr noch attraktive Flächen.