Der Großbrand im Gewerbezentrum Wehra in der Nacht zum vergangenen Donnerstag könnte auf fahrlässige Brandstiftung zurückzuführen sein. Eine vorsätzliche Brandstiftung hatte die Polizei bereits am Tag nach dem Brand ausgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung die Einleitung des Ermittlungsverfahrens – allerdings ohne das mögliche Delikt zu nennen. "Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in Wehr dauern noch an", so Staatsanwalt Florian Schumann.

 Über 100 Feuerwehrleute halten Brand in Schach 

Nach Informationen unserer Zeitung soll es am Vorabend der Brandnacht bei einer der im Areal ansässigen Firmen zu einem kleineren Feuer gekommen sein. Zur Bekämpfung wurden auch Feuerlöscher eingesetzt. Dieses Feuer könnte in der Nacht erneut ausgebrochen sein. Ein Täter handelt laut Rechtssprechung fahrlässig, wenn er die Sorgfalt, die im Umgang mit Brandquellen geboten ist, außer Acht lässt.

Bei dem Großbrand am Donnerstag im Gewerbezentrum Wehra war ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich entstanden und zwei Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Über 100 Feuerwehrleute aus der Region waren über mehrere Stunden beschäftigt bis der Brand gelöscht war.

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