Bogenschießen auf dem Schießgelände der Sportschützengesellschaft Wehr (SSG) stand am Samstag auf dem Ferienprogramm der Stadtjugendpflege. Zwei Dutzend Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren zeigten auf dem Gelände der SSG in zwei Gruppen ihr Interesse und Talent beim Bogenschießen. Der großen Nachfrage wegen findet das Programm am kommenden Samstag ein weiteres Mal statt.

Volltreffer ist nicht ganz einfach

Geschossen wird auf große Zielscheiben. Schützenhilfe gab es von den Bogenschießleitern Markus Krane, Joachim Stiefken und Florian Teyke. Unter ihrer professionellen Anleitung lernten die jungen Bogenschützen vor allem den sicheren Umgang mit Pfeil und Bogen sowie die wichtigsten technischen Griffe. Es sieht oft so einfach aus: Den Bogen spannen, Pfeil auf das Ziel richten, loslassen und – Volltreffer. Doch so einfach wie es aussieht, funktioniert das mit sportlichen Bogen nicht. Es gibt besondere Techniken und vor allen Dingen gilt es, Disziplin einzuhalten.

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Seit 2015 bietet die Sportschützengesellschaft das Bogenschießen im Ferienprogramm an, erklärte Jugendleiterin Dorett Sonneberg. Was ist noch wichtig beim Bogenschießen? Eine ruhige Hand und ein gutes Zielvermögen. Dabei gibt es im Umgang mit Pfeil und Bogen strenge Regeln, die unbedingt beachtet werden müssen.

Die jungen Bogenschützen waren jedenfalls mit viel Spaß dabei, sich mit dem nicht ganz einfachen Sportgerät unter fachlicher Anweisung näher anzufreunden. Stand früher das Jagen mit Pfeil und Bogen zum Lebensunterhalt in Mittelpunkt, ist es heute vor allem das sportliche Bogenschießen in der freien Natur.

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