Wehr 14 Terrassenhäuser sollen am Meierhof-Hang entstehen

Ambitioniertes Bauprojekt findet die Zustimmung des Wehrer Gemeinderates. SPD sieht Gefahr eines Hangrutsches.

Ein für Wehrer Verhältnisse größeres Wohnbauprojekt fand am Dienstag die Zustimmung des Wehrer Gemeinderats – allerdings nicht ohne Diskussion. Ein Bauherr will am unteren Ende der Meierhofstraße uinsgesamt 14 Terrassenhäuser in den Hang bauen. In zwei Staffeln sollen jeweils sieben Terrassenhäuser entstehen. Dazwischen ist ein Aufzug sowie der Treppenzugang vorgesehen. Die Terrassen sind wechselseitig in verschiedene Richtungen ausgerichtet, was den beiden Baukörpern eine markante Architektur verleiht. "Eine hochintelligente Planung in einer schwierigen Umgebung", bescheinigte Bürgermeister Michael Thater dem Architekten. Dem schlossen sich die meisten Gemeinderäte an, zumal es mit dem Bau gelinge, eine jahrzehntealte Baulücke zu schließen. Lediglich die SPD-Fraktion warnte vor einer Bebauung, da nach ihren Recherchen eine stabile Festigungsgrundlage aufgrund einer Lehmschicht in sieben Meter Tiefe nicht gegeben sei. Andere Terrassenhäuser mussten nachträglich und sehr aufwendig gesichert werden, so SPD-Fraktionssprecherin Karin Gallmann, die einen gefährlichen Hangrutsch fürchtet. Bürgermeister Michael Thater entgegnete, dass ein geologisches Gutachten vorliege. Die Beurteilung der Bausicherheit sei auch nicht Sache der Stadt oder des Gemeinderates. Da das Grundstück als Baufläche ausgewiesen sei, müsse es im Interesse der Stadt sein, dass es auch bebaut wird.

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