Unter nahezu üblichen Bedingungen haben kurz vor Ende des Schuljahres die Schüler der Christlichen Schule Hochrhein (CSH) ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Die Feierlichkeiten fanden unter entsprechenden Hygienevorschriften statt. Dies sollte die freudige Stimmung aber nicht trüben, wie die Schule in einer Pressemitteilung schreibt. Wie an der CSH üblich, richteten die neunten Klassen das Fest für die Abschlussklassen aus. Ein besonderer Dank gilt auch den Elternvertretern beider Klassen.

Die Absolventen der Christlichen Schule Hochrhein in Waldshut-Tiengen mit der mittleren Reife

Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,1 war es dieses Jahr ein besonders leistungsstarker Jahrgang. Als Jahrgangsbeste gingen Tabita Fenske und Tommie Hössle mit einem Traumschnitt von 1,0 hervor, dicht gefolgt von Leonie Werne mit 1,1 sowie Katharina Klix, Marina Strittmatter und Pascal Rafic mit 1,2. Insgesamt wurden 15 Preise bei einem Notendurchschnitt bis 1,9 und zehn Belobigungen bei einem Notendurchschnitt bis 2,4 vergeben.

Die Schüler der 10 b der Christlichen Schule Hochrhein (CSH) in Waldshut-Tiengen freuen sich über die mittlere Reife.
Die Schüler der 10 b der Christlichen Schule Hochrhein (CSH) in Waldshut-Tiengen freuen sich über die mittlere Reife. | Bild: privat, christliche schule Hochrhei

Die festliche Ansprache von Bodo Masuhr, Schulleiter der CSH, drehte sich um das Thema „Entwicklungszeit“. Er machte die Absolventen darauf aufmerksam, dass heutzutage vielen Prozessen die nötige Entwicklungszeit genommen wird und ihnen als Absolventen nach zehn Jahren schulischer Entwicklungszeit die mittlere Reife bestätigt würde. Ebenso wie schulische Leistungen, müsse auch der Charakter reifen. Zu diesem Reifungsprozess sind laut Masuhr auch weiterhin Dankbarkeit, Neugier und Demut unablässig: Dankbare Menschen lebten nicht nur zufriedener, sondern seien auch laut einer Studie die glücklicheren Menschen. Masuhr betonte in seiner Rede auch die zentrale Rolle der Dankbarkeit gegenüber einem Schöpfer, der unser Leben in seiner Hand halte.

Neugierig und demütig bleiben

„Bleibt neugierig am Leben“, so appelliert Schulleiter Bodo Masuhr an die Absolventen. Diese Neugier wünschte er sich und den Schülern auch beim Lesen der Bibel. Die Bibel sei gerade in dieser Zeit für viele Menschen ein Buch der Hoffnung und des Trostes geworden, so Masuhr. Mit dem Begriff „Demut“ umschrieb Masuhr eine besonders zentrale Charakterstärke, die er den Schülern wünscht. Wer sich selbst nicht so wichtig nimmt, in der Ehe, auf der Arbeit und auch im Straßenverkehr, komme sicher ans Ziel, schreibt die Schule abschließend in der Mitteilung.