Viele digitale Gespräche zu den coronabedingten Einschränkungen stehen derzeit auf der Tagesordnung des CDU-Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner. Die Themen sind die Rückmeldungen der von den temporären Schließungen betroffenen Betriebe und die außerordentlichen Wirtschaftshilfen sowie die Unterstützungen bei den Verfahren zu den von der Politik aufgelegten Programmen. Umso wichtiger war es dem Abgeordneten des Wahlkreises Waldshut unter geltenden Abstands- und Hygieneregelungen einen Vor-Ort-Termin in einem Einzelhandelsbetrieb durchzuführen. „Gute Politik braucht den Dialog. Digitale Formate helfen in dieser Zeit, können aber den persönlichen Austausch nicht ersetzen“, schreibt Felix Schreiner in einer Pressemitteilung.

Folgen für den Einzelhandel

Thema des Vor-Ort-Termins in den Modegeschäften „Street One“ und „Cecil Store„ in Tiengen waren die coronabedingten Einschränkungen und die damit verbundenen Folgen für den Einzelhandel. Die Inhaber Michael und Sarah Schüz zeigten sich besorgt über die fehlende Planungsperspektive und die stockenden Wirtschaftshilfen. „Viele Betriebe drohen Pleite zu gehen. Wir brauchen daher staatliche Hilfen“, so Michael Schüz. Felix Schreiner zeigte großes Verständnis für die Nöte und Sorgen der Modebranche, aber auch für den gesamten Einzelhandel.

„Um es klar zu sagen: Wir brauchen nun dringend eine Perspektive. Es benötigt eine realistische Öffnungsstrategie, die sich an den Inzidenzzahlen bemisst und die getroffenen Hygienemaßnahme der Einrichtungen und Betriebe vor Ort berücksichtigt“, sagte der Unionspolitiker. Ihm sei bewusst, dass die Modebranche vor der Herausforderung stehe, die Waren für den Sommer und den Herbst zu ordern und auch zu bezahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Zum einen bedarf es daher der schnellen Auszahlung der Wirtschaftshilfen des Bundes, gerade mithilfe von Abschlagszahlungen. Zum anderen bräuchte es einen klaren Zeitplan, wann und unter welchen Voraussetzungen geöffnet werden könne. Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie müssten dem Infektionsgeschehen angemessen sein. Den Wunsch der Inhaber von Street One und Cecil Store, ihrem Betrieb wieder nachgehen zu können, kann der Politiker nachvollziehen: „Es braucht deshalb mehr Impfdosen und die Einführung flächendeckender Schnelltests.“

Das könnte Sie auch interessieren

Der Bundestagsabgeordnete erläuterte zudem den Stand der Überbrückungshilfen. Er begrüße, dass die Zugangsvoraussetzungen für die Überbrückungshilfe III deutlich vereinfacht und die maximale Förderhöhe sowie die Abschlagszahlungen spürbar erhöht würden. Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III kann inzwischen erfolgen. Für die Zeit nach der Pandemie, so Felix Schreiner, bräuchte es dann gezielte politische Rahmenbedingungen, wie die Innenstädte gestärkt werden können.