Die rechtlichen Hürden sind genommen, ein Sponsor wurde auch gefunden, der neben der Stadt den restlichen Anteil übernahm. So konnte am vergangenen Samstag mit dem Ausbau des „Dead Sailor Trail By Herr Lehmann“, einem Trail auf dem Aarberg für Mountainbiker„ in einem Waldstück, in der Nähe der Bloisstraße in Waldshut nach dem Motto „No Dig , No Ride“ (ohne Graben kein Fahren) begonnen werden. Ende Mai soll der Mountainbike-Weg, der bis zum Waldkindergarten führt, dann offiziell eröffnet werden.

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Davor müsse aber noch mit dem DRK ein Rettungskonzept erarbeitet werden. „Wir haben geplant, uns jeden Samstag zu treffen und weiter zu bauen“, erklärte der Vorsitzende des Vereins „Hochrhein Trail“, Lukas Höcker. Es werde zwei Teile geben, einen leichteren Weg, mit blau gekennzeichnet und einen schwarzen, etwas anspruchsvolleren Teil. Geeignet sei das Ganze für Mountainbike-Fahrer von 12 bis 60 Jahren.

„Die Leute haben richtig Lust“

Die Sponsoren sind die Brüder Hannes und Sebastian Vötter von der Segel-Bar „Herr Lehmann“ – daher auch der Name des Trails, so Höcker. Hannes Schurian, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins ergänzte, er habe damals in der Bar gearbeitet und die Eigentümer auf das Bauvorhaben und die Suche nach Sponsoren angesprochen.

Freuen sich auf den Trail (von links): Hannes Schurian (stellvertretender Vorsitzender Verein Hochrhein Trail), Sebastian und Hannes ...
Freuen sich auf den Trail (von links): Hannes Schurian (stellvertretender Vorsitzender Verein Hochrhein Trail), Sebastian und Hannes Vötter von der Segel-Bar „Herr Lehmann“ und Lukas Höcker (Vorsitzender Hochrhein Trail). | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

„Wir haben dann gesagt, wir sponsorn das komplett“, sagte Hannes Vötter. Und weiter: „Das ist eine tolle Sache, wenn junge Leute etwas machen wollen. Super, dass auch die Stadt gesagt hat: wir machen das.“ Und Sebastian Vötter ergänzte: „Uns hat das inspiriert, wir sind beim ersten legalen Trail dabei, das ist eine super Sache.“

„Die Leute haben richtig Lust, es macht richtig Spaß“, sagte Schurian mit Blick auf die zahlreichen helfenden Hände, alles Vereinsmitglieder aus dem Landkreis. Viele hätten die Erwartung, die Stadt müsse etwas machen, aber er finde, die Einwohner der Stadt müssten selber auf die Stadt zukommen, sagte Höcker. Ohne den Verein, der inzwischen 76 Mitglieder hat, wäre das alles nicht möglich gewesen.

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Der kleinste und jüngste Helfer ist übrigens Piet Hartmann, der mit seinem Vater Johannes, der im Beirat des Vereins ist, sich mit einer kleinen Schaufel bewaffnet hat und auf dem Bauplatz des Trails vorbeigeschaut hat.