Das wichtigste Thema der Sitzung des Ortschaftsrates Gurtweil hatte die Erweiterung der Grund- und Werkrealschule zum Inhalt.

Nach einer kurzen Informationsrunde über den aktuellen Sachstand fasste das Ratsgremium im Beisein von Oberbürgermeister Philip Frank folgenden einstimmigen Beschluss: „Der Ortschaftsrat setzt sich für eine Integration der Räumlichkeiten des alten Schulhauses in einen Erweiterungsbau ein.“

Das alte Schulgebäude in der Rathausstraße soll im Eigentum der Stadt verbleiben und einer Nutzung durch Vereine mit Sitz in der Stadt Waldshut-Tiengen zugeführt werden. Bezüglich einer Mensa plädierte der Ortschaftsrat dafür, die entsprechenden Räume mit zu erstellen und das Ganztagesbetreuungsangebot des Kindergartens Gurtweil mit in die Planung einzubeziehen.

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Die gesamte Schulgemeinschaft müsse künftig auf dem Campus der Grund- und Werkrealschule untergebracht werden, sagte Ortsvorsteher Claudio Helling. Der Gemeinderat legt in seiner heutigen Sitzung das Programm für die Erweiterung fest.

Aus Sicht der Stadtverwaltung wird aber die Erweiterung aus haushaltsrechtlichen Gründen vorerst nicht möglich sein. „Wir bekommen keine Zuschüsse“, sagte Hauptamtsleiterin Ingrid Eble. Lediglich der Bau einer Mensa für etwa 500.000 Euro werde in Aussicht gestellt, aber die Räume in der alten Schule und im Rathaus müssten vorerst weitergenutzt werden.

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