Die seinerzeit lange umstrittene Einrichtung der Waldshuter Fußgängerzone hat der Innenstadt neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet. Dazu zählen die Freiluft-Filmnächte, die erstmals 1991, nur zwei Jahre nach der Verbannung der Autos, in der Kaiserstraße stattfanden. Dass das weithin bekannte und beliebte Festival nun ausgerechnet im 30. Jahr seines Bestehens erneut ausfallen muss, hat mit einem Ereignis zu tun, das durchaus Stoff für einen Kino-Thriller hergeben könnte. Die Tragödie der Corona-Pandemie macht, trotz der sich gegenwärtig abzeichnenden Entspannung, derlei Veranstaltungen noch immer nicht möglich oder jedenfalls nicht zu überschaubaren Risiken planbar. So ist es verständlich, dass der Werbe- und Förderungskreis sich wie bereits im Vorjahr zu einer Absage entschlossen hat: „Der Kostenaufwand sowie die erforderlichen Hygienemaßnahmen sind leider nicht umsetzbar.“

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Doch entmutigen lassen sich die Leute von dem Gewerbeverband nicht. Denn so weit es die Corona-Lage eben möglich macht, sind laut Ankündigungen auf der Internet-Seite für dieses Jahr wieder einige andere Veranstaltungen geplant. Für Herbst etwa steht eine gesellige Aktion unter dem Motto „Gemeinsam…essen…erleben…“ auf dem Programm. Doch zunächst ist eine besondere Premiere angesagt. Sie rückt ein Thema in den Fokus, von dem sich eigentlich niemand unbetroffen fühlen kann: Für 10. Juli terminiert ist der „1. Waldshuter Gesundheitstag“.

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