Die meisten Urlauber, die schon in Kanada, Schweden, Australien oder Neuseeland unterwegs waren, kennen sie: Warnschilder, die Auto- und Wohnmobilfahrer vor einem möglichen Zusammenstoß mit Elchen, Kängurus oder Kiwis warnen.

Bei Letzteren handelt es sich übrigens nicht um das stachelige Obst, sondern um flugunfähige Vögel, die ausschließlich in Neuseeland zuhause sind. Die vier- oder dreieckigen, oftmals gelben Hinweistafeln sind ein beliebtes Souvenir vieler Touristen und hängen in so manchem Wohnzimmer.

Wer ein solches Mitbringsel besitzen, aber dafür nicht kriminell werden will – in Schweden drohen Langfingern sogar Haftstrafen – kann Elch-Schilder, Känguru-Untersetzer oder Kiwi-Poster auch in vielen Souvenirgeschäften kaufen.

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Woher das Warnschild stammt, das auf das Auftreten von Igeln in einem Tiengener Wohngebiet hinweist, oder ob es sich um eine Tafel der Marke Eigenbau handelt, ist derweil nicht bekannt. Fakt ist, dass die stacheligen Tiere sich in der Regel spätestens ab Mitte November in den Winterschlaf verabschieden.

Wer Igeln etwas Gutes tun will, sollte seinen Garten nicht nur winterfest, sondern auch fit für Igel machen. Laut dem Naturschutzbund Deutschland besteht das ideale Winterquartier aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Dorthin ziehen sich die Tiere zurück, bis im Frühjahr die Temperaturen wieder steigen.

Mancher Zweibeiner dürfte in diesen Tagen die Igel dafür beneiden. Angesichts des kalten Schmuddelwetters und der steigenden Corona-Zahlen klingt es verlockend, sich im Winterquartier zu verkriechen.

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