Ein Schafhalter im schweizerischen Niederweningen (Bezirk Dielsdorf) hat am 18. November unmittelbar zur Grenze der Region Bad Zurzach fünf tote Tiere gefunden. Nun sind die Ergebnisse der DNA-Analyse bekannt: Es bleibt offen, ob es ein Wolf oder ein Hund war. Der Schafhalter wird trotzdem finanziell entschädigt. Im Dezember hatte ein Wolf, was durch behördliche Untersuchungen bestätigt wurde, im Waldshut-Tiengener Ortsteil Gurtweil mehrere Schafe gerissen.

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Ende November hat ein Tier in Niederweningen fünf Schafe gerissen. Ob ein Wolf am Fuße der Lägern in unmittelbarer Nähe zum Zurzibiet sein Unwesen trieb, ist nach wie vor unklar – trotz DNA-Analyse: Die Proben, die damals vor Ort genommen wurden, lassen keine abschließende Beurteilung zu, ob es ein Wolf oder ein Hund war, der die Schafe getötet hat. „Keine der Proben ergab ein eindeutiges Resultat“, schreibt die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung.

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Die Spuren würden jedoch stark auf einen Wolf hinweisen. „Darum werden dem Schafhalter die gerissenen Schafe entschädigt“, heißt es in der Mitteilung weiter. Ähnliche Vorfälle habe es seither im Kanton Zürich keine mehr gegeben.

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Der Besitzer der fünf getöteten Tiere in Niederweningen habe seine Tätigkeit nach dem Vorfall aufgegeben, schreibt die „Neue Züricher Zeitung“ (NZZ). Die vier überlebenden Tiere habe ein Kollege von ihm bei sich aufgenommen. Er war auch einer der ersten, der die gerissenen Tiere frühmorgens auf der Weide gesehen hat.

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Bei einem Tier sei der ganze Brustkorb abgerissen, bei einem anderen das ganze Vorderviertel weggefressen gewesen. „Ein wüstes Bild“, so der Augenzeuge laut einem Bericht der NZZ. Das Tier müsse Hunger gehabt haben. Es könne aber auch sein, dass sich auch noch ein Fuchs über die toten Schafe hergemacht habe.