Günter Weik, ein Tiengener Urgestein, kam 1936 in Wehr zur Welt, wuchs dann aber in Tiengen auf. Nach der Volksschule erlernte er im elterlichen Friseurgeschäft in der Hauptstraße in Tiengen das Friseurhandwerk und erwarb 1953 den Gesellenbrief. Nach weiterer beruflicher Erfahrung im elterlichen Geschäft, sowie in verschiedenen Friseurbetrieben in der Schweiz, legte er 1961 vor der Handwerkskammer die Meisterprüfung als Friseurmeister ab. Am 25. März 2001 wurde ihm der goldene Meisterbrief verliehen.

Friseurgeschäfte in Tiengen

1964 wurde das elterliche Geschäft in der Hauptstraße verkauft und die Familie zog vorübergehend nach Eggingen, wo Günter Weik ebenfalls ein Friseurgeschäft betrieb. Fünf Jahre später kehrte die Familie nach Tiengen zurück und eröffnete im Haus der ehemaligen Bäckerei Steffen wiederum einen Friseursalon. Nach zehn Jahren wechselte der Verstorbene mit seinem Geschäft in die Brühlgasse und nach weiteren 20 Jahren gab es einen Umzug wieder in die Hauptstraße am östlichen Ortseingang von Tiengen. Dort betrieb Günter Weik nur noch einen Herrensalon bis er im Jahre 2013 mit 77 Jahren in Rente ging. Der Friseurmeister erfreute sich großer Beliebtheit und hatte zahlreiche langjährige Stammkunden weit über die Stadtgrenzen hinaus bis nach Stuttgart, Freiburg, Singen und in die Schweiz. Sein Beruf war seine große Leidenschaft.

Begeisterung für Sport

Außerdem war der Verstorbene ein begeisterter Leistungs- und Breitensportler. Schon 1952 spielte er in der A-Jugend des FC 08 Tiengen und anschließend mit 19 Jahren viele Jahre lang in der ersten Mannschaft des gleichen Vereins. Außerdem spielte er Tennis im Tennisclub Tiengen und betrieb Skisport, Laufen und Radsport. Er liebte zuweilen auch große Reisen in verschiedene Kontinente der Erde und widmete sich in seinem Ruhestand überwiegend seinem häuslichen Garten mit einem großen Rasen.

Beisetzung im engsten Familienkreis

Im Jahre 1961 heiratete er die Verkäuferin Doris Maier aus Schönenbach, die im Kaufhaus May beschäftigt war. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. 1982 wurde in der Berliner Straße ein Eigenheim errichtet, in dem er zusammen mit seiner Frau zuletzt seinen Ruhestand verbrachte. Günter Weik ist nach einem Krankenhausaufenthalt völlig unerwartet verstorben. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.