Das ist doch eine tolle Sache. Sie bleiben fit und schonen die Umwelt. Aber nur, wenn sie das Angebot der Chefetage annehmen. Gemeint sind die Mitarbeiter der Gemeinde Jestetten, die bald Dienstfahrräder leasen dürfen. Am besten natürlich ein E-Bike. Damit sie auch die Berge in Jestetten, ohne dass die Pumpe auf Hochbetrieb läuft, hinaufkommen. Natürlich sparen sie Geld – bei den Spritpreisen. Ob die Gemeinde damit wirklich Fachkräfte ins Amt lockt, das ist eine andere Frage.

Endlich die Blechkarre in der Garage lassen, sich aufs Velo schwingen und los radeln. Auch ohne das heilig‘ Blechle kommen sie rechtzeitig am Arbeitsplatz an. Und das wahrlich mit Schwung, wenn der Kreislauf so richtig angekurbelt ist.

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Da fangen sie den Arbeitstag gleich munter an. Keiner dürfte nunmehr hinter dem Computer gähnen. Und gibt‘s einen Außenauftrag, ist der natürlich ebenfalls locker zu bewältigen. Wer braucht dafür schon ein Auto?

Die Parkplätze vor dem Rathaus sind dann wohl leer. Vielleicht ist das ein kleiner Nachteil. Der Bürger könnte leicht vermuten, dass da keiner arbeitet. Der Vorteil: Für die Blechkisten der Besucher gibt es reichlich Platz. Und man stelle sich vor, wie sich abends alle gleichzeitig aufs Rad schwingen und im Pulk gen Feierabend verschwinden. Eben wie echte Radhäusler.

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